ASV Cham der klare Favorit

Der SV Etzenricht reist zum ASV Cham, der sowohl in der Wintervorbereitung als auch in der bisherigen Restrunde alle Spiele gewonnen hat. Die Chamer sinnen darauf, sich für die im August erlittene 0:2-Niederlage in Etzenricht (Szene mit Martin Pasieka/rechts) zu revanchieren. Bild: war

Drei Spiele, drei Siege: Der ASV Cham ist die Mannschaft der Stunde in der Landesliga Mitte. Klar, dass der SV Etzenricht als Außenseiter in den Bayerischen Wald fährt.

Etzenricht. (war) Die ASV-Truppe von Trainer Uwe Mißlinger eilt im neuen Jahr von Sieg zu Sieg: mit einem 1:4 und einem 1:3 traten der TSV Bad Abbach und der FV Vilseck die Heimreise an, mit einem 3:1 holte der ASV die volle Punktzahl beim Namenskollegen in Neumarkt.

"Mit dem ASV Cham treffen wir auf eine Mannschaft, die richtig gut in Form ist und einen Lauf hat. Die Testspiele mit einbezogen, hat sie die letzten sieben Spiele gewonnen", weiß Etzenrichts Trainer Michael Rösch.

Im eigenen Stadion ist die Mißlinger-Elf sowieso top. Sie belegt in der Heimtabelle den 3. Platz. Mit entsprechendem Respekt spricht Rösch auch von der personellen Besetzung des Gegners: "Cham besitzt einen sehr ausgewogenen Kader, eine Mischung aus Spielern mit viel Erfahrung sowie jungen Talenten aus den eigenen Reihen."

Rösch selbst denkt von Woche zu Woche. Er will beim aktuellen Tabellenachten (39 Punkte) dennoch nicht leer ausgehen, sondern das eigene Polster (30) etwas aufbessern. Ein Ansatz kann die zweite Halbzeit beim 2:2 gegen Deggendorf sein. Erst durch die Steigerung reichte es noch zum Ausgleich. Um sich von den Relegationsplätzen zu lösen, waren die beiden letzten Unentschieden dennoch zu wenig.

Der Kader wird sich wohl kaum verändern. Tobias Plössners leidet an einer Grippe und wird wohl fehlen. Marco Lorenz hatte mit muskulären Problemen zu kämpfen, sein Mitwirken entscheidet sich kurzfristig.

Cham sinnt sicher auf Revanche, denn im August blieben die Zähler in Etzenricht. Thomas Schärtl erzielte im Hinspiel 20 Minuten vor Ende der kampfbetonten Partie das 1:0, Johannes Pötzl legte 10 Minuten später nach und Andy Müller verschoss in der Schlussphase sogar noch einen Elfer. Im April 2014 stand die Paarung in Cham im Zeichen eines höchst umstrittenen Tores. Christian Ederer, er führt die vereinsinterne Torschützenliste an, gelang das 1:0 kurz vor dem Schlusspfiff. "Ein irrregulärer Treffer", war sich SVE-Abteilungsleiter Manfred Herrmann damals sicher. Es war erst der zweite Chamer Sieg in der Langzeitbilanz dieser Paarung: Fünf Mal gewann der SV, zwei Mal trennten sich die Konkurrenten unentschieden. Dennoch ist im zehnten Duell von der Tendenz her die Favoritenrolle klar an die Heimelf zu vergeben. Anstoß ist am Samstag, 28. März, um 16 Uhr.
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