ASV Neumarkt Herbstmeister

Eine Szene vom 5:3-Sieg des ASV Neumarkt beim SV Poppenreuth, die zur Tabellensituation in der Landesliga Nordost passt: der ASV als Herbstmeister obenauf, die Stiftländer als Schlusslicht unten. Am 15. Spieltag will der SV Poppenreuth die Talfahrt stoppen, wobei allerdings bei der SpVgg Selbitz eine schwere Aufgabe wartet. Bild: Gebert

14 Punkte Vorsprung nach dem 14. Spieltag: Der ASV Neumarkt steht vorzeitig als Herbstmeister der Landesliga Nordost fest. Das Gegenstück ist der SV Poppenreuth: Der Neuling ist am vergangenen Wochenende auf den letzten Platz abgerutscht.

Tirschenreuth. (gb) Zwölf Siege, zwei Unentschieden - der ungeschlagene ASV Neumarkt (1./38 Punkte) ist in der Landesliga Nordost das Maß aller Dinge. Der Aufstieg in die Bayernliga scheint nur noch Formsache zu sein. Das punktgleiche Verfolgertrio TSV Kornburg (2./24), ASV Pegnitz (3./24) und ASV Vach (4./24) liegt bereits 14 Zähler zurück.

Neumarkt gegen Vach

Den ASV Vach können die Neumarkter am 15. Spieltag mit einem Heimsieg noch weiter distanzieren. Die beiden anderen Verfolger bekommen es mit Gegner aus dem Tabellenkeller zur tun. Der TSV Kornburg gastiert beim SSV Kasendorf (15./16), der ASV Pegnitz empfängt den TSV Neudrossenfeld (13./16).

Der SV Poppenreuth (18./11) hat seine Talfahrt mit dem 0:3 gegen den ASV Pegnitz fortgesetzt. Zu allem Überfluss sah Lukas Hibler die Rote Karte - eine weitere Schwächung für den vom Verletzungspech so arg gebeutelten Aufsteiger. Die Stiftländer sind jetzt seit sechs Spielen (vier Niederlagen, zwei Unentschieden) ohne Sieg. Zuletzt gab es drei Einbußen, ohne selbst einen Treffer zu erzielen.

Poppenreuth in Selbitz

Die Lage ist für das Team um das Trainerduo Müfit Topcu und Vaclav Peroutka bei lediglich zwei Punkten Rückstand auf einen der drei Relegationsplätze zwar nicht aussichtslos, doch es muss schleunigst ein Erfolgserlebnis her. Ob das am Samstag im Auswärtsspiel bei der SpVgg Selbitz (9./18) gelingt, bleibt abzuwarten.

Der FC Vorwärts Röslau (6./22) hat sich mit zwei Siegen in Folge wieder ins Gespräch um Relegationsplatz zwei gebracht. Bei Abstiegskandidat SV Friesen (16./13) bietet sich der Mannschaft von Trainer Rüdiger Fuhrmann die große Chance, einen weiteren Dreier nachzulegen. Allerdings ist auch Friesen im Aufwind. Der SV ist seit drei Spielen ungeschlagen und blieb zuletzt zwei Mal ohne Gegentor.
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