Asylbewerber ins Schwesternheim?
Hintergrund

Eschenbach. (do) Thema der Gesprächsrunde war auch die künftige Verwendung des ehemaligen Eschenbacher Schwesternwohnheimes in unmittelbarer Nachbarschaft der Pflegeeinrichtung Haus St. Laurentius.

Christian Stadler, Regionalleiter der Kliniken Nordoberpfalz AG, unterrichtete die CSU-Delegation von Überlegungen zur Unterbringung von zirka 60 Asylbewerbern in den Wohn-Appartements des Hauses (wir berichteten). Derzeit seien 40 Wohnungen an Privatpersonen vermietet. Eine externe Immobilienfirma solle die Verwaltung übernehmen.

Stadler betonte die grundsätzliche Bereitschaft des Kliniken-Vorstandes, das Wohnheim für den Flüchtlingsstrom zur Verfügung zu stellen. Eine Entscheidung der Regierung stehe allerdings noch aus.

Dr. Sabine Schultes berichtete in diesem Zusammenhang von der extrem aufwendigen ärztlichen Versorgung der Asylbewerber und Flüchtlinge. "Die Mediziner sind schon jetzt überlastet", wusste die Fachärztin für Allgemeinmedizin. Schultes warnte deshalb davor, in kleineren Orten wie Eschenbach "des Guten zu viel unterzubringen".
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