Attraktive Spiellandschaft

Der Bewegungs- und Kletterparcours im neuen Mehrgenerationenpark entlang des Eschenbachgrabens ist sehr variantenreich gestaltet. Beim Rundgang des Stadtrats unternahmen Dr. Sabine Schultes und Peter Nasser (vorne, von rechts) gleich einen ersten Funktionstest. Bild: rn

"Mit diesem attraktiven Park setzen wir Maßstäbe." So lautet das Urteil von Bürgermeister Peter Lehr zum neuen Mehrgenerationenpark entlang des Eschenbachgrabens. Die Arbeiten dort gehen in die Endphase.

Beim Gerätehaus der Siedlergemeinschaft eröffnete Peter Lehr eine "Sitzung" des Stadtrats, die sich als informeller Gang durch den Spiel- und Bewegungspark für alle Generationen gestaltete. "Die Stadt kann mit derartigen Anlagen nur Rahmenbedingungen dafür setzen, um junge Menschen nach Eschenbach zu locken", merkte das Stadtoberhaupt allerdings an.

Diplom-Ingenieur Manfred Neidl und Gärtnermeister Eduard Punzmann führten die Räte durch die nahezu fertiggestellte Spiel- und Gerätelandschaft. Ein erstes Ausprobieren blieb dabei nicht aus. Für Neidl, der vor Ort für das Marzlinger Architekturbüro Narr-Rist-Türk tätig ist, ist die Baustelle nur ein Teilabschnitt der zu gestalteten Bachniederung zwischen altem Feuerwehrhaus und Rußweiher - einer Achse für Kinder und Erwachsene. Mehrgenerationenpark und der neue Parkplatz unterhalb des Rußweihers seien Teile des Gesamtkonzepts.

Die Asphaltschicht für den neuen, 2,50 Meter breiten Fuß- und Radweg kündigte Neidl noch für diese Woche an. Die weiteren Tiefbauarbeiten sollen bis in zwei Wochen fertiggestellt sein. Folgen werden das Ansäen des Rasens und das Pflanzen von Sträuchern. Bis Mitte Juni sollen dann die angesäten Areale betretbar sein. Nur eine kleine Fläche wird einen Rollrasen erhalten.

Erste Eindrücke von der attraktiven Spiellandschaft für Kleinkinder sammelten die Stadträte neben dem Gerätehaus der Siedler. Hier ist ein Wasser-Matsch-Bereich entstanden. Nach Westen hin schließen sich sieben Sportgeräte auf Gummiboden an. Um Vandalismus vorzubeugen kündigte Bürgermeister Peter Lehr, eine Ausleuchtung der gesamten Anlage durch 13 Lichtmasten an. Die Spielgeräte werden jährlich vom TÜV überprüft.
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