Auch der Mensch ist eine Gabe

Beim Erntedankgottesdienst segnete Stadtpfarrer Konrad Amschl (rechts) die neue Fahne des Katholischen Frauenbundes. Bilder: jzk

Gottes Schöpfung ist einzigartig. Ihm dankt der Katholische Frauenbund jedes Jahr für die Gaben, die auf den Felder gedeihen. Doch diesmal hatten die Mitglieder noch einen weiteren Grund zu feiern.

Kemnath. (jzk) "KDFB" steht auf der neuen Fahne, die Stadtpfarrer Konrad Amschl bei der Erntedankfeier des Katholischen Frauenbundes in der Stadtpfarrkirche weihte. Dabei erläuterte er einige interessante Details des Frauenbund-Logos, das auf dem Banner in weißer Farbe auf blauem Grund deutlich zu erkennen ist.

"Verantwortung leben - dem Rad in die Speichen packen" war das Thema der Messe. "Wir danken Gott, dass er die guten Gaben hat wachsen lassen", erklärte Amschl. Durch die Natur gebe er uns Kraft und schenke uns Nahrung. Auch die Menschen sein gute Gaben Gottes: "Jeder Mensch ist etwas Besonderes und so geschaffen, dass er unverwechselbar und einzigartig ist."

Bei ihrem Anspiel nach dem Evangelium nahmen sechs Mitglieder der Führungsrunde auf das große Wagenrad vor dem Volksaltar Bezug. Dazu legten sie Nabe, Eisenring, Speichen, Ähren, Brot und andere Gaben, die die Verbindung des Menschen zu Gott symbolisieren sollten. "Lieber Gott, hilf uns, dass wir aufmerksam werden auf die Not anderer Menschen und ihre Ursachen", lautete eine Fürbitte. "Lass uns Verantwortung für die Schöpfung tragen und nicht vergessen, dass wir selber ein Teil dieser Schöpfung sind" eine andere.

Anschließend versammelten sich die Mitglieder im Pfarrheim. Mit einem Mundartgedicht von Helmut Zöpfl stimmte Rita Ponnath auf die besinnliche Feierstunde ein. Beim gemütlichen Beisammensein genossen alle eine leckere Kartoffelsuppe. Als Nachspeise gab es selbst gebackenen Kuchen.

Zur Erinnerung an den Tagesausflug nach Rothenburg ob der Tauber im September zeigte Amschl bei einer Powerpoint-Präsentation verschiedene Schnappschüsse. Dabei gefielen besonders Aufnahmen on den besichtigten Kirchen. Zur Unterhaltung spielte Josef Zaglmann einige Akkordeonstückln.
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