Auch die Neuen schlagen beim Wirtshaussingen ein
Nahtlos eingefügt

Ingrid Neubauer, Ernst Bitterer, Martin Kimich (stehend von links) sowie die Wirtshausmusikanten Manfred Döllinger, Werner Matt, Rudolf Fink, Heinz Schmidt, Dieter Paulus und Herbert Diesner (sitzend von links) sorgten für Stimmung. Bild: jzk
Beim Wirtshaussingen gibt es immer wieder neue Volksmusiktalente zu entdecken. Auch wenn sie nicht unbedingt der Kategorie "Nachwuchs" zuzuordnen sind. Beim Termin im Landgasthaus Busch gaben die Akkordeonspieler Werner Matt und Heinz Schmidt ihren Einstand. Beide erwiesen sich als Meister ihres Instruments.

Werner Matt spielte "He, Slavo, spiel uns eins", Heinz Schmidt griff bei "Slowenischer Bauerntanz" und "Erinnerung" in die Tasten. Ingrid Neugebauer und ihr Akkordeonbegleiter Ernst Bitterer sangen "Reich mir deine beiden Hände und dein Herz dazu" und "Öitz gibt's a Musi". "Wie könnte es ohne Männer herrlich sein" war eine nicht ganz ernst gemeinte Stelle in der "Moritat vom Mann". Viel Beifall erhielt Bitterer für seine Schnaderhüpfln und seine humorvollen Wortbeiträge.

Martin Kimich hat sich zu einem überall gerngesehenen Harmonikavirtuosen entwickelt. In Kötzersdorf feierte er mit dem "Rehzeil-Walzer", dem "Mario-Boarischen", Grüne Tannen" und "Ich hör so gern Harmonika" Triumphe. Mit Manfred Döllinger spielte er die flotte "Rosi Polka" und den Walzer "Für Dich allein". Als Akkordeonsolist trug Döllinger "Das alte Spinnrad" und "Rot sind die Rosen" vor.

Lied zum Gruseln

Auch Gitarrist Herbert Diesner war wieder mit von der Partie. Mit dem bayerischen Gespensterlied "Aaf da Louh da göiht's um" brachte er den Zuhörern das Gruseln bei. Viel Beifall erhielt er für das humorvolle Lied "Oma, hupf mal". Josef Zaglmann begleitete Geiger Siegfried Zaus bei einem echten "Boarischen" und einer "Schnellpolka" auf seinem Akkordeon.

Als Wunschlieder der sangesfreudigen Gäste stimmte Monika Fink "Öitz hob i mein Heisal in Woid aussibaut", "Brouda liaderle", Tief drin im Böhmerwald" und "Heint scheint da Mou so schöi" an. Rudolf Fink mit seiner Steirischen Harmonika sowie die Akkordeonspieler Josef Zaglmann, Heinz Schmidt und Ernst Bitterer fanden dazu immer die richtige Tonart. Herbert Diesner zupfte die passenden Akkorde dazu. Dieter Paulus hatte seine Original Zillertaler Ratschn als Rhythmusinstrument mitgebracht. Als Monika Fink "Auf Wiedersehn, ihr Freunde mein, ein schöner Tag vergeht" und "Jetzt müssen wir nach Hause gehn, es ist schon ziemlich spät" anstimmte, war es Zeit zum Aufbruch. Das nächste Wirtshaussingen ist am Sonntag 19. April in Erbendorf.
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