Auch die Passiven aktiv

Vorsitzender Albert Ackermann (rechts), Bürgermeister Werner Walberer (von links) und Stellvertreter Michael Wolf zeichneten die Jubilare Roland Thomas und Richard Dümmelbeck aus. Bild: is

Die Zahl der Einsätze hat sich verdoppelt, trotzdem hält die Feuerwehr auch das gesellschaftliche Leben im Zintlhammer hoch. Das zeigten die Berichte in der Hauptversammlung.

Zintlhammer. (is) "Klein, aber oho": Der Rechenschaftsbericht der Verantwortlichen lässt nur diesen Schluss zur Ortsfeuerwehr zu. Vorsitzender Albert Ackermann und Kommandant Hans Fritsch berichteten in der Hauptversammlung nur Positives. Vor allem die Einsatzbereitschaft bei Ernstfällen, Übungen und Arbeitseinsätzen mache ihn sehr zufrieden, sagte Ackermann.

Kommandant Hans Fritsch lobte die Geschlossenheit seiner 14 Aktiven. Bei sieben Übungen, darunter eine Großübung mit den Wehren aus Pressath, Eschenbach und Zessau, bewiesen sie ihre Einsatzbereitschaft. Außerdem gab es fünf Unterrichtsabende, bei denen es unter anderem um Sicherheit und Gefahren an der Einsatzstelle ging. Die Zahl der Einsätze habe sich gegenüber dem Vorjahr von drei auf sechs verdoppelt. Dabei beseitigte die Truppe drei Ölspuren und nach Stürmen zwei Bäume. Außerdem musste die Wehr zu einem Verkehrsunfall auf der B 299 ausrücken.

Dankesworte richtete Fritsch an die Verantwortlichen der Pressather Wehr, insbesondere an die Leiterin der Jugendfeuerwehr, Regina Kneidl. Sie kümmert sich um den derzeit einzigen Feuerwehranwärter aus Zintlhammer.

Neben den Mitgliedern dankte Ackermann den Frauen des Ortes. "Wir sind ein eingespieltes Team, egal ob es um den Maibaum oder das Dorffest geht", lobte er. Begonnen hatte Ackermann den Bericht mit der Erinnerung an das im vergangenen Jahr verstorbene Mitglied Ludwig Wolf. Erfreulich war dann die Feststellung, dass die Mitgliederzahl konstant bei 70 liegt. Er ging auf kirchliche Feiern wie Fronleichnam, Patrozinium und Volkstrauertag ein. Auch bei Festen befreundeter Vereine war die Wehr vertreten. Selbst organisierten die Brandschützer Maibaum- und Dorffest sowie die Weihnachtsfeier. Lob gab es für die Familien Schmidt, Fritsch und Wolf, die sich seit vielen Jahren um den Kinderspielplatz und das Feuerwehrhaus kümmern. "Da braucht man als Vorstand nichts zu sagen, das klappt."

Für den wegen Krankheit verhinderten Kassenverwalter Reinhard Dobmeier verlas Kassenprüfer Martin Schmidt den Bericht. Dank der Einnahmen bei Mai- und Dorffest blieb trotz hoher Ausgaben ein Überschuss. Bürgermeister Werner Walberer sowie die Stadträte Karl Rodler, Norbert Höfer und Martin Schmidt lobten die Wehr. Mit Albert Ackermann nahm Walberer die Ehrungen vor. Für 50 Jahre Mitgliedschaft zeichneten sie Richard Dümmelbeck aus. Seit 40 Jahren dabei ist Roland Thomas. Beide erhielten Ehrenurkunden. Traditionsgemäß endete die Jahreshauptversammlung mit einer Brotzeit.
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