Auch die Seele entrümpeln

Was tut man, wenn man beim Entrümpeln auf Gegenstände stößt, "die Sie eigentlich nicht mehr brauchen, von denen Sie sich aber partout nicht trennen können, weil zu viele Erinnerungen daran haften"?

Kathrin Karban Völkl empfahl ihren Zuhörern für solche Dinge eine "Seufzerkiste mit Deckel". Sie empfahl die Sammlung nicht ausufern zu lassen: Seufzerkiste, nicht Seufzerkeller." Sei die Aufräumaktion abgeschlossen, so solle man sich "für die Leistung belohnen". Auch die Seele solle man sauberhalten, indem man Belastendes durch Malen, Dichten oder Tanzen "kreativ verarbeite", aber auch unangenehme Erinnerungen durch Vergeben "entsorge", Frieden stifte, ehrlich mit anderen umgehe und einen geistigen Schatz an Erinnerungen anlege. "Wandern wir geduckt von Lasten durch die Welt, nehmen wir nur die Hälfte wahr. Erleichtern wir uns davon, haben wir mehr von der Welt und vom Leben." (bjp)
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