Auch Füchse vor der Büchse

Jagdpächter Hans Versch aus Reisach (rechts) dankte Jägern, Hundeführern, Treibern sowie den Feuerwehren Großenschwand und Tännesberg für die große Unterstützung. Alle haben ihren Anteil an der Strecke mit acht Wildschweinen und zwei Füchsen. Bild: es

Großeinsatz am Donnerstag in Großenschwand. Grund dafür waren Wildschweine im Maisfeld der Familie Hans und Theresia Hammer unweit der B 22.

Jagdpächter Hans Versch aus Reisach fackelte nicht lange und verständigte sofort Saumeutenführer Roland Bäumler aus Grub. Alles funktionierte wie am Schnürchen. Jäger der Oberpfalzmeute (Kreis Schwandorf) und der Grenzlandmeute (Kreisgruppe Vohenstrauß) eilten herbei. Um für die Verkehrssicherheit auf der B 22 zu sorgen, waren auch die Feuerwehren aus Großenschwand und Tännesberg verständigt worden.

Nicht ungefährlich

Um 17 Uhr legte man dann los: Hundeführer, Treiber und Jäger wussten genau um ihre Aufgaben. Die Jäger umstellten das Maisfeld, Hundeführer rückten ins Maisfeld mit ihren Vierbeinern vor, nicht ungefährlich, wie sich später herausstellte, denn drei von ihnen mussten verletzt zum Tierarzt gefahren werden.

Der Aufwand hatte sich gelohnt: Acht Wildschweine zwischen einem Gewicht von 40 bis 60 Kilogramm wurden zur Strecke gebracht und an Ort und Stelle versorgt. Zwei bis drei Schwarzkittel konnten entkommen, dürften aber während der Nacht das Weite gesucht haben. Die zwei Füchse waren nicht unbedingt auf der Rechnung gewesen. Jagdhornsignale durften zum Schluss nicht fehlen. Nicht nur bei Versch war die Freude um 20.30 Uhr riesengroß. Er bedankte sich für den beispielhaften Einsatz. Nach der Untersuchung erhält die Feuerwehr Großenschwand zwei Wildschweine und die Feuerwehr Tännesberg eins zum Dank. Sie alle hätten zu diesem Erfolg beigetragen. Angewiesen sei man auch immer auf die Mithilfe der Landwirte.
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