Auch für Private

In welchem Umfang private Modernisierungsmaßnahmen aus den Förderprogrammen unterstützt werden, erklärte Betriebswirt Johann Voith. So seien für Verschönungs- und Modernisierungsmaßnahmen an Gebäuden, Hofräumen oder Einfriedungen im Pressather Sanierungsgebiet bis zu 37 500, in Schwarzenbach maximal 20 000 und in Trabitz bis zu 17 500 Euro je Anwesen möglich. Hinzu kämen steuerliche Vergünstigungen.

Ansprechpartner für Hauseigentümer ist Kämmerer Josef Stock. "Die Regierung hat auch den Aktionstag aus Mitteln des Städtebauförderprogramms Kleinere Städte und Gemeinden umfassend bezuschusst", informierte Josef Stock.

Die Bundesregierung rief das Städtebauförderungsprogramm 1971 ins Leben, um "städtebauliche Missstände" zu beheben, Lebensbedingungen und Infrastruktur nachhaltig zu verbessern, dabei aber den gewachsenen Charakter der Städte, Siedlungen und Orte tunlichst zu bewahren.

Zurzeit laufen sechs Teilprogramme, darunter seit 2010 das Programm "Kleinere Städte und Gemeinden". Hinzu kam ab 1974 ein bayerisches Städtebauförderprogramm. Außerdem gibt es EU-Angebote. In den letzten 44 Jahren flossen in Bayern über vier Milliarden Euro. Es wird geschätzt, dass jeder Euro Fördermittel sieben Euro an Investitionen generiert. (bjp)
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