Auch gegen SV Freudenberg haben die Fans nichts zu jubeln - Neuling gewinnt glatt mit 3:0
Grafenwöhr kommt nicht in die Gänge

SV Grafenwöhr: Pautsch, König, Rahn, Wächter, Schmidt, Dippl, Wächter, Weiß, Dobmann (79. Weissel), Kraus (40. Träger), Lober

SV Freudenberg: Meiler, Piehler, Daucher, Schatz, Schießlbauer, Schlegl, Dotzler (68. Müller), Pongratz (83. Jonas Pongratz), Bosser, Tim Smarzly, Greß (87. Köbler)

Tore: 0:1 (4.) Daniel Bosser, 0:2 (22.) Johannes Dotzler, 0:3 (60./Elfmeter) Johannes Dotzler - SR: Dieter Dendorfer (Sattelpailnstein) - Zuschauer: 120

(otr) Der Vorjahresvizemeister SV Grafenwöhr kommt einfach nicht in die Gänge. Gegen den Aufsteiger aus Freudenberg kassierte die Solter-Truppe auf eigenem Gelände eine bittere 0:3-Niederlage und wartet damit nach dem vierten Spieltag noch immer auf den ersten Saisonsieg.

Grafenwöhr begann engagiert und hätte nach nur drei Minuten eigentlich in Führung gehen müssen. Markus Kraus setzte sich im Strafraum durch, umspielte auch noch den Gästeschlussmann, traf dann aber aus allerdings spitzem Winkel nur das Außennetz. Dass im Gegenzug Daniel Bosser einen schnell vorgetragenen Konter mit dem Treffer zum 0:1 abschloss, unterstreicht die derzeitige Verfassung einer Grafenwöhrer Mannschaft ohne jegliches Selbstvertrauen. "Wir müssen den Schalter umlegen, denn wir agieren immer ängstlicher", so Trainer Bernhard Solter.

Redliches Bemühen war seinen Mannen nicht abzusprechen; allerdings fehlte es in den entscheidenden Situationen an der nötigen Durchschlagskraft. Grafenwöhr hatte während der gesamten Spielzeit mehr Ballbesitz, die Tore machten aber die Gäste. So Johannes Dotzler, der in der 22. Minute aus knapp 20 Meter Entfernung einen Freistoß um die Grafenwöhrer Abwehrmauer herum zirkelte und SV-Torhüter Matthias Pautsch zum 0:2 überwand. Für Schwung in der zweiten Hälfte hätte Stefan Weiß sorgen können, der unmittelbar vor dem Pausenpfiff die große Möglichkeit zum Anschlusstreffer vergab.

Nach der Pause hatte Grafenwöhr durchaus Möglichkeiten, so bei einem Kopfball von Max Dippl (55.), der dann das Spiel entscheidende Treffer fiel aber wieder auf der anderen Seite. Benjamin König vermochte Gerhard Greß im Strafraum nur mit unfairen Mitteln vom Ball zu trennen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Johannes Dotzler sicher zum 0:3. Die Gäste konzentrierten sich danach auf das Sichern dieses Ergebnisses, hatten aber sogar noch Kontermöglichkeiten und hätten durchaus den einen oder anderen weiteren Treffer erzielen können.
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