Auch Grafenwöhr nun Teil der "Kulmregion"

Eine Arbeitsgemeinschaft "Kulmregion" soll die Zusammenarbeit der Gemeinden um den Rauhen Kulm verbessern und den Zugang zu neuen EU-Fördergelder frei machen. Um die Mindest-Einwohnerzahl für das Förderprojekt zu erreichen, sei auch Grafenwöhr der ARGE beigetreten, erläuterte Bürgermeister Edgar Knobloch dem Rat. Er erinnerte an die Erfolge mit EU-Programmen wie der Leader-Förderung. Er plädierte für die Aufnahme in alle relevanten EU-Förder-Projekte.

Mit Blick auf die neue ARGE verwies der Rathauschef auf Fördermöglichkeiten zur städtischen Innenentwicklung, zum Beispiel zur Revitalisierung von Gebäuden oder zur Belebung des kulturellen Erbes. Grundvoraussetzung für Fördermittel ist ein Rahmenkonzept. Dieses erstellt derzeit das Büro Geo-Plan in Bayreuth für 41 650 Euro.

Bei einer staatlichen Förderung von 70 Prozent und der Aufteilung des Rests nach Einwohnerzahl rechnete die Verwaltung dem Gremium einen Finanzierungsanteil der Stadt von zirka 2000 Euro vor. Einstimmig beschloss der Stadtrat den Beitritt zur ARGE "Kulmregion" und die Kostenbeteiligung für das Förderkonzept. (do)
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