Auch Grüngut im Wald tabu

Lästige Laubhaufen, unansehnliche Blumenstöcke oder die Äste vom Heckenschnitt: Nicht immer landet dieses Grüngut in den dafür vorgesehenen Annahmestellen. "Die Unsitte, Grüngut im Wald zu entsorgen, ist uns nicht verborgen geblieben", erklärt Hans Prechtl, Pressesprecher am Landratsamt. Dabei sei es egal, ob jemand selbst Eigentümer des Waldes ist, "er kann da nicht schrankenlos tun, was er will". "Über das so entsorgte Grüngut kommen Pflanzenarten in den Wald, die hier nichts verloren haben und sich ausbreiten könnten", begründet Förster Michael Forster die Regelung. "Meistens ist dann auf dem Grüngut-Haufen auch noch eine Portion Sägespäne inklusive Plastiktüte dabei." In manchen Fällen müssten aber auch noch alte Verordnungen auf den neuesten Stand gebracht werden. "Es gibt längst Bio-Kettenöl für die Motorsägen, da wurmt es mich, dass Mineralöl noch immer nicht verboten ist", erklärt Forster. (bl)
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