Auch im Verein geht Beruf vor

Die neue KSK-Führungsriege mit (von links) Bürgermeister Stefan Braun und Vorsitzendem Manfred Körner. Bild: aun

Künftig wird sie keine Fahnenabordnungen mehr zu Beerdigungen entsenden: Die Utzenhofener Krieger- und Soldatenkameradschaft diskutierte diese Entscheidung kontrovers.

(aun) Am Ende der langen Debatte beugte sich der Traditionsverein mit dieser Entscheidung den Zwängen der modernen Arbeitswelt: Der Vorstand wies darauf hin, dass viele Kameraden berufstätig sind.

Die Mitgliederversammlung beschloss mit großer Mehrheit, in Zukunft die Vereinsfahne beim Trauergottesdienst nur mehr in der Pfarrkirche aufzustellen. Das Thema wurde bei der Jahreshauptversammlung angesprochen. Schriftführer Josef Eichenseer und Vorsitzender Manfred Körner erinnerten dabei an die Aktivitäten der KSK im vergangenen Jahr. Diese reichten von der Mitgestaltung kirchlicher Feste bis zur Vatertagsfeier mit den Kirwaburschen und von der Teilnahme am Weihnachtsmarkt bis zum Vereinsschießen.

Besonders dankte Körner für den unermüdlichen Einsatz bei der Kriegsgräbersammlung, bei der 641 Euro zusammenkamen. Sehr erfreut zeigte sich der Vorsitzende über die Erfolge seines Vereins bei Schießwettbewerben. Die Urkunden und Auszeichnungen werden am Samstag, 21. März, in Wiesau bei der Bezirksversammlung überreicht.

Der Mitgliederstand ist mit 86 unverändert. Sieben Mann der Schützengruppe haben eine zweitägige Sachkunde-Prüfung abgelegt. Der Vereinsbeitrag wurde zum 1. Januar von 10 auf 15 Euro erhöht. Nachdem es seit 1999 keine Mitgliederehrung mehr gegeben hatte, standen diesmal 79 Mitglieder auf der Jubilarliste (siehe Ehrungen). Außerdem standen turnusgemäß Neuwahlen auf dem Programm (Neuwahlen).

Bürgermeister Stefan Braun dankte der KSK für die Beteiligungen an gemeindlichen Veranstaltungen. Die Ausflugsfahrt nach Verdun/Frankreich habe ihn sehr beeindruckt.
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