Auch ohne Konvoi: Lieferungen für Partnerkrankenhäuser
Beständig helfen

Dr. Josef Ziegler stellt zusammen mit seinen Helfern der "Aktion Tschernobyl" kontinuierlich Hilfslieferungen für die urkainischen Partnerkrankenhäuser zusammen. Bild: azi
Pfreimd. (azi) Dr. Josef Ziegler ist zufrieden. Die "Aktion Tschernobyl" mit Sitz in Pfreimd brachte einen weiteren Transport mit umfangreichen medizinischen Gütern auf den Weg.

Im April diesen Jahres verlief der Versuch, humanitäre Ware über eine Spedition in die Ukraine zu transferieren, erfolgreich. "Die Güter wurden zeitnah, vollständig und unversehrt dem Roten Kreuz in der Stadt Jagotin übergeben", berichtet Dr. Ziegler. Ermutigt von dieser Erfahrung, wurde ein 40-Tonner mit 25 Paletten beladen: Klinikbetten mit neuen Matratzen, Sonographiegeräte, Sterilisatoren, chirurgisches Instrumentarium, Klinikwäsche, OP-Kleidung und medizinische Einmalartikel erreichten den Zielort Uljanovka nach gut 2000 Kilometern. So kann der Notstand des regionalen Kreiskrankenhauses ein wenig gelindert werden.

Nach einer kurzen Urlaubsunterbrechung beginnt die "Aktion Tschernobyl" dann mit den Vorarbeiten für die Bereitstellung eines Transportes nach Naroditischi, einer Kleinstadt in der verstrahlten Zone um den Unglücksreaktor von Tschernobyl.
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