Auch ohne Quote nach oben

Seit der Kommunalwahl vor einem Jahr stellt die CSU im Ortsverband Mimbach und Ursulapoppenricht zwei Mandatsträger. Heuer sah der Vorsitzende Hans Braun die Zeit gekommen, sein Amt in neue Hände zu legen.

Zur Jahreshauptversammlung der CSU Mimbach-Ursulapoppenricht hatte Vorsitzender Hans Braun ins Kommunikationszentrum eingeladen. Er gab einen Rückblick auf die Kommunalwahl 2014. Erfreut stellte er fest, dass der Ortsverband seither mit Angelika Roderer-Bauer im Marktrat und mit Michael Mertel im Kreistag vertreten ist.

70-Jahr-Feier in Sicht

1946 war das Gründungsjahr des Ortsverbands. Damit steht 2016 die Feier des 70-jährigen Bestehens bevor. Der Ortsverband zählt zurzeit 35 Mitglieder mit einem Altersdurchschnitt von 57 Jahren.

Die Kasse aller fünf CSU-Ortsverbände in der Marktgemeinde führt der Ortsverband Hahnbach. Das bleibt auch in der Zukunft so. Georg Götz gab einen Überblick über die Finanzen der Ursulapoppenrichter.

Nachdem Hans Braun für das Amt des 1. Vorsitzenden nicht mehr antrat, brachte die fällige Neuwahl einige Veränderungen (siehe Kasten). Den Vorsitz übernahm Angelika Roderer-Bauer.

Mehr Zeit für Griechenland

Als Gast war die Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger gekommen. Sie sprach über die aktuelle Bundespolitik. Sie sei keine Freundin der Quotenregelung, denn diese greife in Firmen und Unternehmen ein. Der Koalitionsvertrag habe das jedoch vorgegeben. Im Falle Griechenlands sprach sie sich für eine Fristverlängerung aus. Mit einem Glas Naturhonig bedankte sich die neue Vorsitzende Roderer-Bauer.

Der Stellvertreter Patrick Fröhlich überbrachte Grüße des Kreisvorsitzenden Harald Schwartz. Er dankte Hans Braun für sein Engagement als Vorsitzender und in seinen Funktionen in den Arbeitskreisen.

Bürgermeister Bernhard Lindner freute sich über die Wahl von Angelika Roderer-Bauer zur neuen Vorsitzenden - "und das ohne Quote", wie er anfügte.

Der Entscheidungsablauf für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen von Ursulapoppenricht bis Mimbach stehe für ihn fest, führte er aus: Zuerst müsse sich der Eigentümer erklären; dann sei die Bürgermeinung gefragt. Nach der Zusage des Investors stehe als letzte Station der Beschluss des Marktrats.

Planung für 100 Tage

2. Bürgermeister Georg Götz sah Junge Union, Frauen-Union und CSU als die politische Kraft im Gemeindebereich. Diese Verbindung sei auch im Landkreis stark. JU-Kreisvorsitzender Michael Mertel setzte mit seinem Grußwort den Schlusspunkt. Die neue Vorsitzende Roderer-Bauer will sich ein 100-Tage-Programm überlegen. Sie dankte Hans Braun, ihrem politischen Mentor, ebenfalls mit einem Honiggeschenk.
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