Auerbacher Theatersommer startet am Samstag
Leckerbissen für Kulturfreunde

Bürgermeister Joachim Neuß und Intendant Jan Burdinski unterzeichnen die Verträge zur Neuauflage des Theatersommers Auerbach, der am kommenden Samstag mit der Aufführung von "Billie Holiday" im Bergbaumuseum Maffeischächte seinen Anfang macht. Bild: swt
Die Verträge für das Programm 2015 wurden im Rathaus Auerbach von Bürgermeister Joachim Neuß und dem Intendanten des Fränkischen Theatersommers, Jan Burdinski, unterzeichnet. Los geht es mit dem "Theatersommer Auerbach" am Samstag mit dem Musiktheater "Billie Holiday - Der Blues der Lady" im Bergbaumuseum Maffeischächte. An verschiedenen Spielorten, wie eben Maffei, dem Bürgerhaus und nun auch dem Schlosshof dürfen sich die Besucher auf ein abwechslungsreiches Kulturprogramm freuen.

Wenn das Wetter mitspielt, dann sind alle Aufführungen unter freiem Himmel. Erstmals dabei ist auch das erfolgreiche Blues-Duo Schroeter und Breitfelder, dass den Schlosshof am 1. August in eine Musikbühne verwandeln will. Für jede Veranstaltung gibt es einen Paten als Bühnenpartner, diverse Firmen oder Vereine treten im Ausfall ein. Die Eintrittspreise für die Veranstaltungen sind außergewöhnlich günstig, betonen die Ausrichter. Die Zusammenarbeit mit dem Förderverein Maffeispiele oder der Stadtbücherei erspart Organisationaufgaben oder Bühnenaufbau. "Die Maffeibühne kann öfter genutzt werden", meinte Bürgermeister Joachim Neuß. Nach dem Musiktheater am Samstag findet am 13. Juni die nächste Veranstaltung auf Maffei statt. "Comeback für Noah" und "Was macht eigentlich Dornröschen?" sind zwei komödiantische Einakter. Am 18. Juli gibt sich dann "Don Juan" ein Stelldichein im Bergwerk. Und am 3. Oktober ist erneut ein Musical geplant. "Die letzten fünf Jahre" erzählt die Geschichte einer Ehe aus zwei Blickwinkeln, ebenfalls im Bergbaumuseum. Das Bürgerhaus wird Spielort am 25. Mai für "Eulenspiegels Enkel" und eine Gruselkomödie nach Edgar Allen Poe am 22. August.

Einem ernsten und höchst aktuellen Thema widmet sich die letzte Veranstaltung, die in der Helmut-Ott-Halle am 21. November steigt. Jan Burdinski reflektiert in tiefgreifender Weise den berüchtigten Schreibtischtäter der NS-Zeit, Adolf Eichmann. Musikalisch begleitet von Klezmermusiker Heiner Weigert.
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