Auf altes Schulhaus konzentriert

Wurde in die Liste der Maßnahmen aufgenommen, die mit Städtebaufördermitteln bezuschusst werden sollen: die Gestaltung der Schlachthausgasse. Bilder: Götz (2)

"Es sind keine Luxus-Ansätze dabei", schickte Verwaltungsleiter Bernhard Baumer voraus, als der dem Stadtrat eine überschaubare Liste präsentierte. Addiert ergeben die aufgeführten Projekte 380 000 Euro. Für sie sollen Mittel aus dem Topf der Städtebauförderung fließen.

Pfreimd. (cv) Zum Ende des Jahres haben die Kommunen ihre Anträge bei der Regierung der Oberpfalz einzureichen. In der Liste sind dann diejenigen Projekte aufgeführt, die man in der Altstadtsanierung kurz-, mittel- und langfristig anpacken möchte - mit der entsprechenden Förderung.

Zwei Projekte für 2015

Nach Abbruch eines alten Gebäudes steht für das Jahr 2015 die Gestaltung der Schlachthausgasse Süd mit 75 000 Euro im Plan. Zu finden ist erneut die Sanierung des von der Stadt angekauften alten Schulhauses - im Jahr 2015 mit 200 000 Euro an förderfähigen Kosten. Die Maßnahme, die auf vier Förderjahre verteilt mit 500 000 Euro veranschlagt ist, sollte eigentlich schon heuer aktuell werden, nun läuft die Planung 2015 an. Mit 50 000 Euro ist der Ansatz für das Kommunale Förderprogramm ausgestattet. Die Sanierung von Privatmaßnahmen in der Altstadt wird damit unterstützt. Auch die Leerstands-Exposés werden fortgesetzt. 15 000 Euro sind dafür eingestellt. Drei Exemplare wurden bereits gefertigt, um bei möglichen Interessenten die Hemmschwelle vor einer Sanierung und dem Denkmalschutz abzubauen. "Das wird gut angenommen", betonte Bernhard Baumer.

Das Honorar für die Sanierungsbetreuung und die städtebauliche Beratung liegt wie gehabt bei je 10 000 Euro. Für die Öffentlichkeitsarbeit wird der Ansatz von 5000 auf 20 000 Euro erhöht. Das ist in ISEK, dem anlaufenden integrierten städtebaulichem Entwicklungskonzept begründet. Einstimmig beschloss der Stadtrat, den vorgelegten Jahresantrag bei der Regierung der Oberpfalz einzureichen.

Von der Firma Gerresheimer lag ein Antrag zur Schaffung von zusätzlichen Mitarbeiterparkplätzen in der Ortsstraße "An der Hirtenstraße" auf dem Ratstisch. Die Situation spitzt sich vor allem bei Schichtwechsel zu. Zwangsläufig weichen die Beschäftigten mit ihren Autos auch auf die Wohnstraßen aus.

168 neue Parkplätze

Das wird nun mit einer stattlichen Anzahl an neuen Parkplätzen "erheblich abgepuffert", so der Verwaltungsleiter. Im ersten Bauabschnitt entstehen 127 Parkplätze, im Endausbau sollen es 168 sein. In einer Zeile entstehen 20 Pendlerparkplätze, die der Stadt zur Verfügung stehen.

Der Antrag wurde genehmigt, ebenso das Baugesuch auf Neubau einer Rinderstallung mit Güllegrube im Schloßhof 1. Nicht einzuwenden hatte der Stadtrat auch gegen die Errichtung eines Carports und einer Einfriedungsmauer in der Judengasse 9 und 11.
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