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Über 20 Jahre lang hat Wolfgang Veigl senior die Feuerwehr Kötzersdorf geleitet. Diesen Einsatz honorierten die Brandschützer auf besondere Weise.

Vorsitzender Peter Hautmann würdigte in der Jahreshauptversammlung im Landgasthof Busch Wolfgang Veigls Verdienste um die Wehr. Als Dank und zur Anerkennung seines Engagement ernannten ihn die Floriansjünger zum Ehrenvorsitzenden.

Bei seinem Rückblick erinnerte Hautmann an den Besuch mehrerer weltlicher und kirchlicher Feste, das Abbrennen des Johannisfeuers und die Unterstützung der Stadt Kemnath bei der Ausrichtung der Maifeier. Die Vereins-Homepage werde von Michael Eldracher professionell betreut. Als neues Mitglied hieß der Vorsitzende Margit Schupfner willkommen, die Irene Nickl und Karin Busch als Betreuerin der Kinderfeuerwehr unterstützt. Für 2015 kündigte der Redner einen Ausflug in die Fränkische Schweiz an.

Für Nachwuchs eingerichtet

"Die Ausrüstung der Wehr ist komplett." Sie sei vom Mechaniker Wolfgang Veigl junior vorschriftsmäßig gewartet worden, berichtete Kommandant Markus Nickl. Das Löschfahrzeug befinde sich nach einer Reparatur in einem sehr guten Zustand. Das Gerätehaus sei vor allem im Kellerbereich für die Belange der Kinderfeuerwehr hergerichtet und der Stellplatz des Tragkraftspritzenanhängers gefliest worden. Die Wehr habe gebrauchte Möbel und eine Tafel erworben sowie eine gebrauchte Küche eingebaut. Die kostenintensive Speicherheizung sei durch eine energiesparende Natursteinheizung ersetzt worden.

Der Kommandant besuchte den zweiwöchigen Lehrgang "Abc-Zugführer" und die Brandübungsanlage in Ansbach. Mit Philipp Richter und Michael Eldracher sind zwei Aktive in der Absturzsicherung ausgebildet worden. Markus Busch besuchte den Lehrgang "Drehleitermaschinist". Michael Eldracher belegte die Lehrgänge "Truppmann", "Truppführer", "Sprechfunker" und "Atemschutzgeräteträger". Mit ihm verfügt die Wehr jetzt über drei Atemschutzgeräteträger. Ihre Fort- und Weiterbildung übernimmt die Kemnather Feuerwehr. Mit Christof Puerner besuchte Markus Nickl den Lehrgang Modul 2 beim Motorsägelehrgang, der das Spannungsschneiden beinhaltet.

Bei der Ausrüstung zur Absturzsicherung und der persönlichen Schutzausrüstung seien die Kötzersdorfer auf dem neuesten Stand. Nickl berichtete weiter von zehn Übungen. "106 Feuerwehrkameraden leisteten dafür 318 Stunden." Auch mit den Wehren von Haidenaab und Kemnath sei gemeinsam geübt worden. Dazu gab es vier Absturzsicherungsübungen.

Erstmals erfolgte die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz". "Das ist ein weiterer Meilenstein in der Zusammenarbeit mit Kemnath", betonte Nickl. Die Wehr besitze 13 Funkmeldeempfänger, die in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Kemnath ausgelöst werden.

Bei 20 Einsätzen waren 100 Aktive insgesamt 914 Stunden gefordert. Der längste Einsatz war wieder die Absicherung der Fußwallfahrer nach Marienweiher, der 17 Stunden dauerte. Auch beim Candlelight Shopping, bei der Wasserförderung und bei der Biogasanlage war die Hilfe der Kötzersdorfer gefragt.

Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther sparte nicht mit lobenden Worten. Er erläuterte die Landkreisstatistik und stellte den Digitalfunk vor. "Man sieht, dass sich in Kötzersdorf etwas bewegt und die Ortschaft lebt", erklärte Stadtrat Michael Hautmann. Für die Belange der Kötzersdorfer Feuerwehr habe die Stadt immer ein offenes Ohr.
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