Auf dem Wurmstein Skisaison mit Nachschlag - Wenn es die Schneelage erlaubt, geht es sogar noch ...
Lift noch einmal eingeschaltet

Karlheinz Grundler (rechts), einer der drei Vorsitzenden des Fördervereins, war mit der Skiliftsaison rundum zufrieden. Am Dienstag gab es den Abschluss: "Es sei denn, der Winter kehrt zurück." Bild: nm
Flossenbürg. (nm) Hat der Sport-Winter ausgedient? Bis vor wenigen Tagen sah es zumindest so aus, als ob der Skilift am Wurmstein ab sofort Pause hat. Das änderte sich am Faschingsdienstag. Die Verantwortlichen des Fördervereins legten den Schalter noch einmal um.

Erst am Montagabend war die Entscheidung gefallen, die Saison mit vergnüglichen Stunden und zu ermäßigten Preisen ausklingen zu lassen. Möglich machte das der knackige Frost während der zurückliegenden Nächte. Die niedrigen Temperaturen sorgten für die nötige Festigkeit des Untergrunds und der Schneeauflage.

Auf der Hauptpiste hatte beides, wie einige grüne Flecken vor Augen führten, zumindest stellenweise gelitten. Ganz anders präsentierte sich die Familienabfahrt. "Die ist noch prima in Schuss", schwärmten die meist maskierten Brettlfans.

Keinen einzigen Defekt

Beeindruckt zeigte sich am Dienstagnachmittag auch Karlheinz Grundler, einer der drei Vorsitzenden des Fördervereins: "Jetzt ist zwar erst einmal Schluss, aber das muss nicht das letzte Wort sein. Falls es weitere nennenswerte Niederschläge gibt, könnte es durchaus noch eine Fortsetzung geben." An der Technik scheitert das jedenfalls nicht. Der Lift befindet sich in einem ausgezeichneten Zustand.

Die intensive und aufwendige Arbeit der zurückliegenden Jahre trägt Früchte: "Wir hatten in dieser Saison keinen einzigen technischen Defekt." Schwerpunkte der Einsätze im vergangenen Sommer und Herbst waren die Erweiterung der Flutlichtanlage und die Bügeleinzüge. Auch für die kommenden Monate hat sich die Gemeinschaft einiges vorgenommen. Dann geht es darum, die Rollenbatterien an den Masten zu renovieren. "Zu streichen, zu pflegen und zu warten gibt es immer etwas."

Viele Helfer

Glücklich ist Grundler über das Engagement im Verein. Probleme, den laufenden Betrieb mit ehrenamtlichen Helfern abzuwickeln, gab es nie. Es meldeten sich genügend Leute, und das immerhin für 18 Tage, inklusive dreier Wochenenden. So lange durften die Wintersportler am Wurmstein dem Skivergnügen nachgehen. Im Vergleich zu den schneearmen vergangenen Jahren ist das ein durchaus guter Wert: "Noch ein paar Tage mehr, und es wäre ideal gewesen. Aber auf die Witterung hat der Förderverein keinen Einfluss."

Wichtig war es, die Anlage für den Kinderskikurs des TV Floß zur Verfügung stellen zu können: "Wenn du in die glücklichen Gesichter der 75 Buben und Mädchen schaust, dann weißt du, dass sich der Aufwand lohnt." Ausgetragen werden konnte erstmals nach mehreren Jahren auch wieder ein Rennen für den Oberpfalzcup. Nicht zu vergessen eine Vereinsmeisterschaft. Spürbar machte sich das Interesse am Wurmstein nicht zuletzt in der Kasse. Grundler wollte zwar noch keine Zahlen nennen, die Einnahmen würden aber aufgrund der in der Vergangenheit vorgenommenen Ausgaben gut tun. "Die Mitgliedsbeiträge stellen ebenfalls einen wichtigen Faktor dar."
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