Auf den Trichter gekommen

Die Zufahrt ins Pfreimder Gewerbegebiet "Am Kalvarienberg" ist breiter und in der Streckenführung komfortabler geworden. Bild: Völkl

Firmen und Kunden werden sich freuen: Die aufgeweitete Zufahrt zum Gewerbegebiet "Am Kalvarienberg" ist wesentlich früher befahrbar, als geplant.

Pfreimd. (cv) Die Baufirma Seebauer liegt nicht nur im Zeitplan, nein die neue Straße kann sogar rund sechs Wochen vor dem angesetzten Fertigstellungstermin freigegeben werden, berichtet Verwaltungsleiter Bernhard Baumer, als das Sperrschild zur Seite geräumt wird.

Vor allem der Lkw-Verkehr von und zu den Firmen im Gewerbegebiet "Am Kalvarienberg" hatten unter dem engen Radius der Zufahrtsstraße zu leiden. Als sich dann Schlag auf Schlag weitere Unternehmen im zweiten Bauabschnitt ansiedelten, verschärfte sich die Situation.

Komfortablere Zufahrt

Die Stadt handelte. Mitte April rückten die Baumaschinen an. Erster Schritt war der Bau einer Ersatzstraße, die von der zur Oberpfalzkaserne führenden Schloßbergstraße auf halber Höhe Richtung Gewerbegebiet abknickte. Während der Neubau im Kurvenbereich lief, konnten die Autofahrer trotzdem ohne größere Einschränkungen ins Gewerbegebiet gelangen. Die neue Straße "Am Kalvarienberg" wurde und wird auf einer Länge von 690 Metern in zwei Abschnitten mit einer Breite von acht Metern frostsicher ausgebaut. Reine Fahrbahn sind dann 6,50 Meter.

Für Pendler

Im ersten Bauabschnitt wurde nun der enge Kurvenbereich bei der Einmündung in die Schloßbergstraße (Richtung Autobahnanschluss) entschärft und verbreitert. Inzwischen hat die Firma Seebauer auch die Behelfszufahrt wieder rückgebaut. Noch nicht ganz fertig ist der neben der Zufahrt entstehende Pendlerparkplatz für rund 20 Autos. Damit möchte die Stadt die Park-Situation im Friedhofsbereich entzerren - ein bei Pendlern beliebter Stellplatz.

Etwas über 200 000 Euro kostete die Maßnahme im ersten Abschnitt. Im zweiten Abschnitt folgt der Ausbau bis zur Firma Igl. Das dürfte je nach finanzieller Lage der Kommune in ein, zwei Jahren der Fall sein, so Bernhard Baumer.
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