Auf der Albrecht-Route von Garmisch an den Gardasee
Mit dem Rad über die Alpen

Das Ziel Gardasee ist erreicht: Stephan Wölfl, Florian Weber und Harald Smarsly (von links) strahlen. Aber sie gestehen: "Die Tour war eine wahnsinnige Herausforderung. Wir merkten an einigen Tagen, dass wir nahezu an unseren körperlichen Grenzen angelangt waren."
Die drei Freunde und Arbeitskollegen Stephan Wölfl (34) aus Fuchsmühl sowie Florian Weber (34) und Harald Smarsly (49) aus der Nähe von Marktredwitz sind gerne gemeinsam unterwegs. Nun krönten sie ihre Mountainbike-Touren mit einer Alpenüberquerung. Dafür wählten sie die aus Fachzeitschriften bekannte Albrecht-Route: 500 Kilometer von Garmisch nach Torbole am Gardasee. Den Start begleitete strömender Regen bei fünf Grad Celsius. Über den Fernpass ging es nach Landeck. Am nächsten Tag verlangte ein langer Anstieg mit Trage- und Schiebepassagen zur Heilbronner Hütte auf 2300 Metern viel Kraft. Ein knackiger Aufstieg war hinauf zur Bodenalpe zu bewältigen. Der Fimberpass (2608 Meter) war nur schiebend zu überwinden, auch weil es in der Nacht leicht geschneit hatte. Die Abfahrt hinunter ins Tal von Scoul war teilweise steil und steinig und gefährlich rutschig. Es folgte ein langer Anstieg hinauf nach Costaines. Härtester Tag der Tour war der vorletzte mit einem kräftezehrenden Aufstieg von Pezzo hinauf zur berüchtigten Montozzo-Scharte. Die Tour endete schließlich nach überwundenen 12 200 Höhenmeter in Torbole.
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