Auf Grüner Au

Die altehrwürdige Grüne Au, Heimat des Fußball-Bayernligisten SpVgg Bayern Hof, ist am Samstag Schauplatz des ewig jungen Derbys. Zu Gast ist der seit sieben Runden ungeschlagene Tabellenführer SpVgg SV Weiden. Spitzenspiele gibt es auch in Amberg und Regensburg.

Weiden. (kap) Auseinandersetzungen der beiden Traditionsvereine SpVgg Bayern Hof (7./28) und SpVgg SV Weiden (1./36) versprechen schon immer etwas Besonderes. Auch diesmal wird es nicht anders sein. Die Hausherren sind seit sechs Runden ohne Niederlage und kassierten nicht einen Gegentreffer. Hofs Trainer Faruk Maloku setzt erneut auf eine stabile Abwehr und will mit Kontern zum Erfolg kommen. Zuletzt biss sich die SpVgg Jahn Forchheim bei der Nullnummer die Zähne daran aus. Dass die SpVgg SV Weiden mit dieser Spielart umgehen kann, bewies sie eindrucksvoll vor Wochenfrist beim 2:0-Sieg in Großbardorf. Bis zu dieser Partie stellten die "Gallier" mit nur sechs Gegentreffern die stabilste Abwehr der Liga. Nach Forchheim, Aschaffenburg und Großbardorf wartet auf die Oberpfälzer das nächste Schlagerspiel. In der momentanen Verfassung ist die Truppe von Trainer Christian Stadler durchaus in der Lage, auch diese Hürde zu meistern. Ein 1:0-Sieg wie zum Saisonauftakt wäre die beste Werbung für das nächste anstehene Derby gegen den SSV Jahn Regensburg II.

Eine zweite Spitzenbegegnung steigt in Amberg, wenn der FC (5./30) den Regionalliga-Absteiger Viktoria Aschaffenburg (2./34) erwartet. Offenbar scheint die Mannschaft um FC-Trainer Timo Rost rechtzeitig in Form geraten zu sein, um den Unterfranken einen heftigen Schlagabtausch zu liefern. Sein Team gewann eindrucksvoll die beiden Begegnungen ohne Gegentor. Aber auch die Gäste reisen mit einer besonderen Empfehlung an. Drei Siege, ein Remis und 17:0 Treffer in den letzten Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Unter Druck stehen eher die Hausherren. Wenn sie den Kontakt zur Spitze nicht abreißen lassen wollen, ist ein Sieg unbedingt Pflicht. Ein 1:1 wie in der Vorrunde bringt die Oberpfälzer nicht entscheidend weiter.

Und weiter geht es mit dem nächsten Gipfeltreffen. Am Sonntag erwartet der SSV Jahn Regensburg II (4./31) die SpVgg Jahn Forchheim (3./34). 2:5 verloren die Domstädter das Hinspiel und haben diese Abfuhr natürlich längst nicht vergessen. Ob es zur Revanche reicht, wird sich zeigen. Einfach wird die Sache kaum, sind doch die Gäste auf des Gegners Platz noch immer ungeschlagen, während der Jahn auf eigenem Gelände schon drei Mal das Nachsehen hatte.

Eine schier unlösbare Aufgabe wartet auf die seit sechs Runden punktlose DJK Ammerthal ( 17./11). Sie gastiert beim TSV Großbardorf, der sich nach der zweiten Heimniederlage letzte Woche keinen weiteren Ausrutscher erlauben kann. Für die Gäste geht es lediglich darum, die wohl kaum zu vermeidende Niederlage in Grenzen zu halten. Eine Nullnummer wie zum Saisonauftakt käme unter den derzeitigen Umständen einer kleinen Sensation gleich.

Freitag, 19 Uhr: SC Eltersdorf - VfL Frohnlach (3:2); Samstag, 15 Uhr: SpVgg Bayern Hof - SpVgg SV Weiden (0:1), SV Memmelsdorf - FSV Erlangen-Bruck (0:1), TSV Neudrossenfeld - SV Erlenbach (0:1), SpVgg Ansbach - Würzburger FV (1:1); 16 Uhr: FC Amberg - Viktoria Aschaffenburg (1:1), Alemannia Haibach - TSV Aubstadt (2:0), TSV Großbardorf - DJK Ammerthal (0:0); Sonntag, 15 Uhr: Jahn Regensburg II - SpVgg Jahn Forchheim (2:5)
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