Auf kleiner Anhöhe

Braunershof war ein Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Metzenhof, ebenso wie Kumpf und Ziegelhütte. Diese Orte wurden 1938/39 durch die Erweiterung des Truppenübungsplatzes durch die Reichsumsiedlungsgesellschaft (Ruges) abgesiedelt. Die Bewohner durften aber in ihren Häusern weiter wohnen.

Metzenhof und Metzenmühle wurden 1946 in den Markt Kirchenthumbach eingemeindet. Kumpf und Ziegelhütte gehörten zur Pfarrei Mariä Himmelfahrt Kirchenthumbach, Braunershof zur Pfarrei Pappenberg. Nach den Aufzeichnungen von Eckehart Griesbach lag Braunershof nordwestlich des großen Schlatterweihers auf einer kleinen Anhöhe.

Der Blick ging nach Südosten über die weite Wasserfläche mit ihren breiten Schilf- und Rohrgürtel bis hinauf zur Stube und dem Stubenholz. Nach Nordwesten hinaus lief der Weg nach Walpershof, mehr südlich der "Höllweg", der über den Sandranken hinauf und weiter zum Heiliggeist-Wald führte. (ü)
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