Auf Revanche aus

Das Heimspiel gegen Heroldsberg verlor der TSV Schwandorf klar mit 56:75, hier Flügelspieler Stefan Beer (links) in Aktion. Im Rückspiel am Samstag wollen die Oberpfälzer den Spieß umdrehen. Bild: par

Die 56:75-Heimniederlage gegen Aufsteiger TuSpo Heroldsberg wurmt die Basketballer des TSV Schwandorf noch immer. Am Samstag fährt das Team um Trainer Christian Scharf zum Rückspiel nach Nürnberg und hat sich Revanche vorgenommen.

Schwandorf. (par) Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf treffen im zweiten Spiel der Bayernliga-Rückrunde auf den TuSpo Heroldsberg. Dabei will die Mannschaft von Trainer Christian Scharf nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Zudem müssen die Schwandorfer (5.) gegen den viertplatzierten Tabellennachbar einen Sieg einfahren, um nicht den Kontakt zum Spitzenquartett zu verlieren. Spielbeginn ist am Samstag um 19.30 Uhr in Nürnberg.

Der Auftakt in die Bayernliga-Rückrunde verlief für die Schwandorfer Basketballer alles andere als ideal. Trotz Acht-Punkte-Führung im dritten Viertel unterlag der TSV in Wolnzach mit 71:79. Durch die sehr enge Konstellation in der oberen Tabellenhälfte fiel Schwandorf gleich vom zweiten auf den fünften Rang zurück. Da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt, haben die Schwandorfer gegenüber Wolnzach (3.) jetzt aufgrund der Niederlagen in Hin- und Rückspiel das Nachsehen.

Deswegen stehen die Schwandorfer gegen Heroldsberg unter Zugzwang. Nur mit einem Sieg können sie den Anschluss zur Spitzengruppe der Bayernliga halten. Dies wird gegen Heroldsberg aber sehr schwierig.

Starker Aufsteiger

Der Aufsteiger aus Mittelfranken präsentiert sich bislang sehr gut und hatte keine Probleme, sich an das Leistungsniveau der Liga anzupassen. Mit einer Bilanz von 8:3 liegt Heroldsberg auf dem vierten Platz und ist punktgleich mit dem Tabellenzweiten Passau. Zudem war TuSpo das einzige Team, das in der Hinrunde gegen den Post SV Nürnberg gewinnen konnte.

Auch der TSV Schwandorf musste im Hinspiel eine Niederlage einstecken. Mit 56:75 unterlag die Mannschaft von Trainer Scharf gegen den Aufsteiger, für Schwandorf die höchste Saisonpleite. Allerdings verzichteten die Oberpfälzer damals fast auf die gesamte Centerriege: Mit Tobias Ruhland und Lars Aßheuer waren zwei der drei "Großen" nicht dabei.

Scharf geht deswegen positiv in die Partie: "Im Hinspiel fehlten uns Tobi und Lars. Gerade bei den Rebounds hat man das stark gemerkt. Da hatten wir große Probleme und deswegen wollen wir genau darauf am Samstag verstärkt Wert legen", so der TSV-Coach.

Für das Spiel in Mittelfranken müssen die Schwandorfer auf Kapitän Johannes Pflamminger verzichten, der sich gegen Wolnzach eine Muskelverletzung zugezogen hat. Zudem ist der Einsatz von Stefan Münch und Sebastian Fischer noch ungewiss.

"Wieder im Rhythmus"

Doch trotz der Ausfälle wollen die Schwandorfer mit einem Sieg aus dem Frankenland zurückkehren: "Die Vorbereitung auf das Spiel in Wolnzach war nicht ideal. Die lange Pause über Weihnachten hat man uns einfach angemerkt. Aber jetzt sind wir wieder im Rhythmus und wollen uns für die Niederlage im Hinspiel revanchieren", gibt TSV-Center Lars Aßheuer die Marschroute für Samstag vor.

Spielbeginn beim TuSpo Heroldsberg ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Peter-Vischer-Schule in Nürnberg. Für den TSV Schwandorf stehen im Kader: Aßheuer, Beer, Butkus, Fischer, Münch, Prainer, Ruhland, Schindwolf und Schneider.
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