"Aufhören, wenn es am Schönsten ist"
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Siegritz. (njn) Bei der Feuerwehr geht eine Ära zu Ende. Der dienstälteste Kommandant im Stadtgebiet, Wolfgang Frank , geht in den "Ruhestand." 24 Jahre stand er an der Spitze. "Unter seiner Führung wurde viel geschaffen", stellte Vorsitzender Thomas Schlosser fest.

Seit 1985 war Frank bereits stellvertretender Kommandant, als ihn die Mitglieder 1991 zum Chef der Aktiven wählten. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Anschaffung eines Feuerwehranhängers, Sanierung des alten Feuerwehrhauses, Fahnenweihe zum 100. Gründungsfestes sowie der Bau des neuen Feuerwehrhauses.

In der Dienstversammlung (wir berichteten) stellte sich Frank nicht mehr der Wahl. Bürgermeister Hans Donko bezeichnete den Scheidenden als "einen großen Motor der Feuerwehr." Für 24 Dienstjahre sprach er ihm Dank und Anerkennung für sein Engagement aus.

"Schade, dass du nicht mehr weitermachst", bedauerte Schlosser. Franks Engagement sei bereits 2004 mit dem Silbernen Ehrenkreuz gewürdigt worden. Der Vorsitzende meinte, dass die Wehr in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten sowohl Höhepunkte als auch Tiefs zu bewältigen hatte. "Die schweren Momente meisterte unser Kommandant mit Geduld und ohne nachtragend zu sein." Zur Erinnerung überreichte Schlosser ein Gruppenfoto der Wehr. "Aufhören muss man, wenn es am Schönsten ist", sagte Frank. Er gehe aber auch mit einem "weinenden Auge." Nach 24 Jahren sei es aber an der Zeit, Platz für jüngere Kameraden zu machen. "Ich war gerne Kommandant und hatte dabei immer die Unterstützung der Kameraden." Frank überreichte "seine" Insignien, die silberne Kommandantenkordel und ein historisches hölzernes Pfeiferl, an seinen Nachfolger Bernhard Schmidt . Ihm wünschte er viel Erfolg im neuen Amt.
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