Aufstiegschance dahin

Zwei Tore erzielte der Neukirchener Torjäger Simon Meindl, der in diesem Kopfballduell gegen den Grafenwöhrer Johannes Wächter (rechts) nicht an das Leder kommt. Die 0:5-Niederlage kann der SV im Rückspiel am Sonntag kaum mehr aufholen. Bild: dme

Das Duell der beiden Oberpfälzer Bezirksliga-Zweiten dürfte bereits nach dem Hinspiel entscheiden sein. Denn der SV Neukirchen beim Heiligen Blut fertigte den SV Grafenwöhr deutlich mit 5:0 (4:0) ab.

Blut: Krejci, Wagerer, Herzog (46. Bartz), Schmid, Bachl, Weinfurtner, Iglhaut (80. Fischer), Vokac, Meindl, Rank (85. Kreuziger), Vlcek

SV Grafenwöhr: Pachelbel, König, Johannes Wächter, Kraus, Stephan Wächter, Dobmann, Drat, Kasseckert, Renner, Lober, Weiß

Tore: 1:0 (15.) Adam Vlcek, 2:0 (19.) Simon Meindl, 3:0 (26.) Simon Meindl, 4:0 (45.) Adam Vokac, 5:0 (68.) Michael Bachl - SR: Michael Freund (Perlesreut) - Zuschauer: 500 - Gelb-Rot: (71.) Stefan Weiß (Grafenwöhr) Foulspiel und Reklamieren

(dme) Die Zuschauer sahen vor allem im ersten Durchgang eine einseitige Begegnung, in der die "Rosenkranzler" stets Herr der Lage waren. Im Rückspiel am Sonntag benötigt Grafenwöhr ein Wunder, um noch eine Runde weiterzukommen.

Gnadenlos abgebrüht präsentierten sich die Hausherren gegen den seit mehr als einem halben Jahr ungeschlagenen Gast aus Grafenwöhr. Michael Rank setzte sich beim 1:0 über die linke Seite durch, spielte zu Adam Vlcek ab und der Tscheche schaffte es umringt von drei Gegenspielern den Ball im zweiten Versuch zum 1:0 im Tor unterzubringen (15.). Dieser Treffer zeigte Wirkung und nur vier Minuten später hieß es schon 2:0, als Torjäger Simon Meindl eine herrliches Zuspiel im Nutz unterbrachte.

Die Treffer drei und vier fielen jeweils nach Eckbällen. Meindl stand beim 3:0 blank und konnte per Flachschuss vollenden (26.). Kurz vor der Pause das 4:0. Erneut war ein Eckball der Ausgangspunkt. Rank brachte den Ball ins Zentrum und Adam Vokac verlängert die Kugel mit dem Kopf in die lange Ecke (45.).

Mit dem Halbzeitpfiff des sehr guten Regionalliga-Schiedsrichters Michael Freund aus Perlesreut war das Duell im Grunde schon entschieden. Mit hängenden Köpfen schlichen die Gäste in die Kabine, die im ersten Durchgang nur eine gute Chance durch Edgar Drat hatten, dessen Schuss aber von Schlussmann Jirka Krejci entschärft werden konnte (31.).

Der zweite Abschnitt - das war ja klar - sollte kein Leckerbissen mehr werden. Zu deutlich war der Vorsprung der Gastgeber, die selbst nicht mit diesem deutlichen Resultat gerechnet hatten. So war das Tempo bei weiten nicht mehr so hoch wie in Durchgang eins und wenn Grafenwöhr versuchte, die Initiative zu ergreifen, dann unterbanden die Hausherren diese Aktionen. Ein Freistoß aus 20 Metern an der Mauer vorbei rechts unten in die Ecke, war der einzige Aufreger in Abschnitt zwei (68.). Gefrustet holte sich Stefan Weiß nach unnötigem Reklamieren noch Gelb-Rot ab (71.), was aber auch nicht ins Gewicht fiel.
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