Aufstiegstraum lebt

Die Luftpistolenschützen der SG 1898 Thumsenreuth dürfen weiter vom Aufstieg in die 2. Bundesliga träumen. Mit zwei Siegen gegen SC 04 Bamberg und SG Münchberg verteidigten sie die Tabellenführung in der Bayernliga Nord/Ost.

Thumsenreuth. (att) Mit 18:2-Punkten liegen die Thumsenreuther bereits sechs Zähler vor den ärgsten Verfolgern HSG Regensburg und SC 04 Bamberg (12:8). Spannend wird es am Sonntag im Landesleistungszentrum in Pfreimd. Dann treten die Thumsenreuther Schützen gegen Adelsburg Oberweiling und Regensburg an. Zwei Siege würden die vorzeitige Qualifikation für die Teilnahme an den Aufstiegskämpfen zur 2. Bundesliga in München bedeuten.

Krankheitsgeschwächt und mit einem Ersatzmann hatte man zunächst Münchberg als Gegner. Nationalkaderschütze Simon Weiß machte als Nummer eins den Punkt nur knapp gegen Oliver Schmidt mit 367:365. Auch Lukas Spachtholz behielt hauchdünn gegen Christoph Günther mit 365:361 die Oberhand. Thomas Weiß machte es besonders spannend: Er lag gegen seinen Gegner Michael Sube deutlich zurück und holte in der letzten Serie auf. Doch beim 36. Schuss brachte er sich mit einer Acht wieder in Rückstand. Souverän legte er aber dreimal die Zehn nach und konnte so noch mit 364:362 gewinnen.

Mannschaftsführer Herbert Mattes machte seine Sache gut und holte den Punkt gegen Herbert Greißinger mit 371:351.Dagegen musste sich Florian Schmidt dem Münchberger Karl-Hein Kraus mit 345:348 geschlagen geben. Mit insgesamt 4:1 ging auch der Mannschaftspunkt nach Thumsenreuth.

Mit dem selben Ergebnis gewannen die Thumsenreuther auch gegen den Konkurrenten aus Bamberg. Allerdings hatte man hier das Glück gepachtet. Simon Weiß musste erstmals seinen Punkt mit 365:367 an Alexander Tschernomorkski abgeben. Der Schwarzenfelder Lukas Spachtholz hatte erheblich Probleme, konnte den Punkt aber dennoch mit 360:355 holen. Seine Erfahrung als ehemaliger Bundesligaschütze war Thomas Weiß in die Waagschale und siegte deutlich mit 373:353 gegen Felix Dräßel. Herbert Mattes lag bis zum 20. Schuss unglücklich zurück, doch dann machte sein Kontrahent Florian Milles ausgerechnet in einer guten Phase eine Pause. Dadurch wendete sich das Blatt. So holte Mattes diesen Punkt mit 363:356. Auch Ersatzschütze Florian Schmidt zeigte Nervenstärke und bezwang Stefan Spiller mit 359:357.
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