Auftakt zur Abschiedstour

Angela Sonnek, Pfarrer Konrad Amschl, Pastoralpraktikant Peter Stubenvoll, Elke Burger und Agnes Emerig (von links) würdigten die Verdienste von Pastoralreferent Alfred Kick (Dritter von links) um den Seniorentreff, den er seit der Gründung vor 25 Jahren leitete. Bild: jzk

August ist nach 26 Jahren Albert Kicks letzter Arbeitstag in Kemnath. Der Pastoralreferent tritt dann eine Stelle im Exerzitienhaus Johannisthal an. Wegen der Sommerpause verabschiedete der Seniorentreff seinen Initiator schon jetzt.

Kemnath. (jzk) Vor 25 Jahren habe Kick mit dem damaligen Stadtpfarrer Heribert Krichenbauer und einigen Mitgliedern des Frauenbundes diese monatlichen Zusammenkünfte begonnen, erinnerte Angela Sonnek. In der Monatsversammlung im Pfarrheim würdigte sie dessen Verdienste um die inzwischen feste Einrichtung: "Mit einigen Helferinnen hast du 25 Jahre lang das Jahresprogramm für jeweils zehn Treffen zusammengestellt und diese auch mitgestaltet." Dabei seien religiöse, soziale und andere interessante Themen angesprochen worden.

Kick habe diese Nachmittage für Senioren nicht nur geleitet, sondern auch den Frauen bei den Aufräumarbeiten geholfen. "Deine freundliche und hilfsbereite Art wird uns in guter Erinnerung bleiben", beteuerte Sonnek. Mit dem Dank für die geleistete Arbeit verband sie die besten Wünsche für seinen neuen Wirkungskreis im Exerzitien- und Bildungshaus Johannisthal.

Zuvor hatte Chorleiter Josef Zaglmann die Senioren zu einer gemütlichen Singstunde eingeladen. Dazu verteilte er Liedzettel mit 14 beliebten Volksliedern. Wer mochte, durfte sich sein Lieblingslied wünschen. "Schwarzbraun ist die Haselnuss", "Kein schöner Land in dieser Zeit" und andere Volksweisen begleitete er auf dem Akkordeon.

Auch Mundartlieder wie "Wos is heit füra Tog?" waren zu hören. Mit dem Lied vom "armen Dorfschulmeisterlein" erinnerte Zaglmann in humorvoller Weise an frühere Lehrergenerationen. Aus dem neuen Gotteslob hatte er neue geistliche Lieder ausgesucht. Pastoralpraktikant Peter Stubenvoll sang "Tief im Schoß meiner Mutter gewoben" vor, das im Monat Juli vor den Gottesdiensten eingeübt wird.

Als Überraschung hatte sich Zaglmann ein musikalisches Rätsel ausgedacht. Dabei mussten die Liedanfänge von sechs Volks- und Kirchenliedern erkannt und auf einem Lösungsblatt notiert werden. Die Buchstaben ergaben das Lösungswort "Amschl". Zum Dank überreichte ihm Alfred Kick einen Geschenkkorb mit fair gehandelten Waren. Als neu ernannter Sprecher der Steuerungsgruppe wird er sich dafür einsetzen, dass Kemnath eine "Fairtrade-Town" wird.
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