Auftakt zur Kirwa in Wirbenz - Ab 1. Oktober sind vier Tage lang Schunkeln und Tanzen im ...
"Kirwaleit" machen sich bereit

Seit Wochen sind sie emsig am Planen und Organisieren, die 26 Kirwaboum und Kirwamadla. Es ist wieder so weit: die Wirbenzer Kirwa steht vor der Tür. Für die Mädels und Jungs bedeutet das Schwerstarbeit. Denn für sie geht es bereits am Samstag, 26. September, los - dann heißt es Handanlegen und mit Spaten und Schaufel die Kirwa ausgraben.

Dann muss alles stehen, denn gleich vier Tage, von Donnerstag, 1., bis Sonntag, 4. Oktober, werden es die Kirwamadla und Kirwaboum um ihre Kirwachefs Peter Burkhardt und Sebastian Graf im Zelt auf dem Sportgelände beim Feuerwehrgerätehaus so richtig krachen lassen. Beide sind mächtig stolz auf die Wirbenzer Jugend. Denn es war in den letzten Jahren nicht immer so, dass so viele Kirwaboum und Kirwamadla engagiert mit von der Partie waren. "Wir haben heuer eine gute Truppe", betonen die beiden Kirwachefs.

Den Auftakt macht am Donnerstag, 1. Oktober, das Krenfleischessen im Feuerwehrhaus ab 18.30 Uhr. Ab Freitag geht dann mit dem richtigen Musik-Mix die Post ab. Unter dem Motto "Back to the Nineties" ist ab 20 Uhr im Festzelt DJ-Party mit den besten Hits aus den 80er, 90er und 2000er Jahren angesagt. Lokalmatador DJ Xclusive alias Sebastian Stahl wird den Teenagern mit den besten Hits aus den vergangenen drei Jahrzehnten richtig einheizen und das Zelt in einen Hexenkessel verwandeln.

Im Kontrast dazu folgt am Samstag der große Kirwatanz-Auftritt von "Saggradi" mit ihrem breitgefächerten Stimmungsrepertoire von urbayerischer Volksmusik über Schlager, Oldies, Party- und Stimmungsklassiker bis hin zur Pop- und Rockmusik.

Dann ist Schunkeln angesagt und das Tanzbein gefragt. Höhepunkt der Wirbenzer Kirwa ist der Sonntag. Er beginnt mit dem Kirwagottesdienst im Festzelt um 10 Uhr und anschließendem Mittagstisch. Um 14 Uhr ziehen die Kirwamadla und Kirwaboum, angeführt von Martin Wiesent mit dem "Kirwataichl" und den geschmückten Handleiterwagen mit zwei Bierfässern und musikalisch begleitet von Thomas und Christoph Emmerig sowie Volker Hammon, vom Feuerwehrgerätehaus durch das Dorf.

Anschließend wird im Festzelt aufgsunga und aufgspielt. Dann wird die Wirbenzer Nationalhymne "Wirbenz des sieht ma kaum, vor lauter Erlbaum, schad dass koa Pflasta had, sonst währs a Stodt" unzählige Male im rhythmischen Wechseln mit dem kräftigen Ruf "Wer hat Durst, mir hom Durst!" aus den Kehlen der Kirwamadla und Kirwaboum dröhnen und das Dorfgeschehen in Gstanzl wieder einmal so richtig auf die Schippe genommen.

An allen Festtagen übernimmt der Gasthof Busch aus Kötzersdorf die Bewirtung. Den Schlussakkord setzt schließlich am Montag das Kirchweiheingraben. Wirbenz liegt direkt an der B 22 zwischen A 9 und A 93 auf halbem Weg zwischen Kemnath und Speichersdorf.
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