Augen auf beim Baum-Kauf

Der zukünftige Christbaum muss gefallen. "Aber nicht nur auf den ersten Blick, sondern auch auf den zweiten", erklärt der Gärtnermeister Robert Herl. Für den Kauf gibt er folgende Ratschläge:

Den Baum innen anschauen: Nicht nur Äste, sondern auch die Rinde begutachten. Sie sollte glatt sein und sich nicht rau anfühlen.

Die Nadeln anfassen: Wenn sie stechen, dann hat der Verkäufer den Baum schon länger gelagert. Fühlen sich die Nadeln glatt an, ist es ein Zeichen für die Frische.

Auf die Etikette achten: Rote kennzeichnen Nordmanntannen erster Klasse, gelbe die zweiter Klasse. Bäume dritter Klasse haben kein Etikett und werden als "Aktionsware" angeboten.

Sich nicht von der Farbe täuschen lassen: Sind die Nadeln gelblich, ist es nur ein Zeichen dafür, dass er in den letzten Jahren weniger Nährstoffe bekommen hat. Laut dem Experten heißt das aber nicht, dass er früh zu nadeln beginne. Umgekehrt heißt es auch nicht, dass Bäume mit einem sattem Grün ihre Nadeln länger behalten.

Den Baum von unten anschauen: Wenn die Schnittfläche vertrocknet ausschaut, sollte man laut Herl besser die Finger davon lassen. "Der wurde dann schon vor vier oder fünf Wochen geschlagen." (esm)
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