Augsburg.
Kulturnotizen "Fugger und Welser Erlebnismuseum"

(KNA) In der Augsburg Innenstadt hat ein "Fugger und Welser Erlebnismuseum" eröffnet. Darin können sich Besucher interaktiv über die Geschichte der Augsburger Handelsfamilien Fugger und Welser informieren, wie der Betreiber "Regio Augsburg Tourismus" mitteilte. Auch die Wirtschaftsgeschichte Augsburgs und Europas zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert werde thematisiert sowie die verschiedenen Gewerbe der damaligen Zeit.

Der sanierte Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert beherbergt viele Mitmach-Elemente. So können Besucher laut Ankündigung zum Beispiel eine fiktive Unterhaltung von Jakob Fugger "dem Reichen" und Bartholomäus V. Welser hören oder beim Geschlechtertanz der Mitglieder der Herrenstube deren Klatsch und Tratsch über Politik und Religion verfolgen. Im gesamten Haus komme modernste Museumstechnik mit innovativen Präsentationsideen zum Einsatz.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.fugger-und-welser-museum.de

Filmpreis für Steve McQueen

Berlin.(dpa) Steve McQueen, der den diesjährigen Oscar-Gewinner "12 Years a Slave" drehte, wird mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Der Brite werde für seinen "einzigartigen Beitrag zum internationalen Kino" geehrt, teilte die Europäische Filmakademie (EFA) am Montag in Berlin mit. McQueen nimmt den Ehrenpreis bei der Filmpreis-Gala am 13. Dezember in der lettischen Hauptstadt Riga entgegen.

Mehr Geld für Land-Büchereien

München.(KNA) Der Sankt Michaelsbund fordert von der bayerischen Staatsregierung mehr Geld für öffentliche Büchereien auf dem Land. Wegen drastischer Mittelkürzungen in den vergangenen Jahren bestehe die Gefahr, dass die ländliche Bevölkerung nicht mehr ausreichend mit Büchern und anderen Medien versorgt werden könne, teilte der Büchereifachverband am Montag in München mit. Viele Einrichtungen hätten außerdem einen dringenden Sanierungsbedarf.

"Bildungspolitik im Freistaat muss mehr sein als Schulpolitik, Kultur mehr als Events oder sogenannte Leuchtturmprojekte für Eliten und Besserverdienende in Ballungszentren", erklärte der Vorstand. Ungleiche Bildungschancen verstießen zudem gegen die bayerische Verfassung. Die kommunalen und kirchlichen Büchereien zählten pro Jahr mehr Besucher als alle Museen, Theater und Opernhäuser in Bayern zusammen. Gerade in strukturschwachen Regionen stellten sie neben den Schulen oft die einzigen Kultureinrichtungen dar.
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