Aus dem Marktgemeinderat

Ein einsturzgefährdeter Teil der Friedhofsmauer beschäftigt schon seit einigen Monaten Schmidmühlens Marktrat und die Kirchenverwaltung. Auf einem Abschnitt von etwa 50 Metern hat sich die Friedhofsmauer bereits so weit geneigt, dass Fachleute sie als einsturzgefährdet eingestuft haben.

Jetzt ging es um die Zuständigkeit für eine Sicherung. Dreh- und Angelpunkt sei es, dieses Mauerstück wieder standfest zu machen, erläuterte Bürgermeister Peter Braun. Der einsturzgefährdete Abschnitt ist bereits seit Wochen mit einem Trassierband gesperrt.

Das vom Markt eingeholte Konzept sieht vor, den einsturzgefährdeten Bereich auf einer Länge von 50 Metern mit Schraubfundamenten zu sichern. "Dies kann auf relativ einfach Weise dadurch geschehen, dass die geneigte Mauer von einer neu zu schaffende Wand mit vorgelagerten Lisenen (Blenden) aus Stahlbeton abgefangen wird. Diese anbetonierten und mit der Mauer verankerten Pfeilvorlagen werden auf Schraubfundamenten gegründet, die im Bereich der Grabzwischenräume eingedreht werden, ohne dass hierbei die Gräber selbst tangiert werden müssen", heißt es in der technischen Beschreibung des Sachverständigen.

Bei einer weiterführenden Sanierung soll dann die gesamte denkmalgeschützte Friedhofsmauer einbezogen werden. Damit wird sich der Marktrat künftig dann noch öfter beschäftigen müssen. (bö)
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