Aus den Schulen

Wie sie sich vor Gefahren schützen und im Ernstfall wehren können, das zeigt Polizeihauptkommissar Marcus Gradl (rechts) auf Initiative des Elternbeirats den Mädchen und Buben der vierten und der sechsten Klasse. Bild: ü
"Waffen" der Selbstbehauptung

Kirchenthumbach. (ü) Der Elternbeirat machte es möglich - und die Schüler der Klassen vier und sechs waren mit Freude bei der Sache: Die Mädchen und Buben nahmen an einem Selbstbehauptungskurs mit Polizeihauptkommissar Marcus Gradl von der Polizeiinspektion Eschenbach teil. In vier Stunden, verteilt auf zwei Tage, lernten sie, dass die größten "Waffen" der Selbstbehauptung Stimme und Körpersprache sind. Wichtig sei zudem, dem Gegenüber in die Augen zu schauen, betonte Marcus Gradl.

Zweck des Selbstbehauptungskurses war es auch, Aggressivität und Hänseleien abzubauen und Strategien zu vermitteln, um sich dagegen erfolgreich zur Wehr setzen zu können. Ein Konflikt beginne vor einer körperlichen Auseinandersetzung, machte der Polizist den Schülern deutlich. Deshalb sollte man vor allem seine Wahrnehmung für Gefahrensituationen schulen, ihnen entweder aus dem Weg gehen oder Öffentlichkeit herstellen: Zum Beispiel indem man laut schreie oder andere um Hilfe bitte. Wichtig sei auch, sich nicht provozieren zu lassen.

Rektor Gerd Dettenhöfer dankte Marcus Gradl für sein Engagement. Die Vorsitzende des Elternbeirats, Michaele Böhm, sowie Marianne Seemann und Sonja Schecklmann überreichten dem Referenten als kleinen Dank einen Gutschein. Den Mitgliedern des Elternbeirats und auch der Schulleitung liegt viel daran, dass sich die Kinder vor Gefahren schützen können und der Ernstfall geprobt werden kann. Die Selbstverteidigungstechniken sollten immer nur als letztes Mittel eingesetzt werden.
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