Aus den Vereinen

Ein Loblied auf die Freude sang Pfarrer i.R. Karl Wohlgut in seinem Vortrag beim Katholischen Frauenbund. Bild: rn
Bereit für den ersten Advent

Eschenbach. (rn) 28 Freunde adventlichen Brauchtums stürmten am Dienstag das Gewölbe des Malzhauses. Sie folgten der Einladung des Obst- und Gartenbauvereins zum Binden von Adventskränzen. In der Mitte des Raumes fanden sie einen Berg an Zweigen aller Nadelhölzer, aber auch von Eiben, Buchs, Thuja, Efeu und Pfaffenhütchen als Farbtupfer vor. Lange Tischreihen waren vorbereitet, ebenso Strohkränze und Draht.

Rasch begann das Aussuchen und Zuschneiden der Zweige. Große Emsigkeit zeigten dabei zwei Kinder: Mit flinken Händen fertigten Emma und Elias ihre Adventskränze. Schnelligkeit und Geschick ließen darauf schließen, dass sie das nicht zum ersten Mal taten.

Im Laufe des Abends wurde der ursprüngliche Berg an Zweigen zunehmend niedriger und war schließlich nahezu aufgebraucht. Harz und Nadeln verströmten einen angenehmen Duft.

Küchenmeister Hans Rupprecht agierte als Schankkellner für Apfelsaftpunsch ohne und mit Schuss. Vorsitzender Willi Trummer, der mit seinen Vorstandskollegen die Veranstaltung vorbereitet hatte, dankte für die rege Beteiligung und versprach eine Neuauflage im November 2015.

Brunnen der Freude erhalten

Eschenbach. (rn) "Der Heitere ist der Meister seiner Seele": Immer wieder kam Ruhestandspfarrer Karl Wohlgut auf dieses Shakespeare-Zitat zurück, als er bei der Elisabethfeier des Katholischen Frauenbundes (wir berichteten) zum Thema "Ein froher Christ sein" referierte.

Wohlgut setzte dabei zu einem Loblied auf die Freude an: "Wahre Freude ist eine ernste Sache." Zu den Hausregeln für guten Humor gehörten ein frohes Gesicht, ein frohes Wort, Freude am Umgang mit Kindern, Musik und das Übergehen mancher Kleinigkeiten. Schon ein flüchtiges Lächeln könne der erste Schritt zur Annäherung sein.

Bereits in der Urkirche fand Wohlgut Nachweise des Frohseins. Die Paulus-Briefe, die überquellen mit Aufrufen zur Freude, sind für ihn Beweis dafür, dass Glaube Frohbotschaft bedeutet. Der Geistliche appellierte an die Frauen, sich den Brunnen der Freude lebenslang zu erhalten. Es gelte, kleine Freuden "aufzupicken" und sich mit ihnen das Herz füllen zu lassen: dem Lächeln eines Kindes, Blumen an Haus und im Garten, Musik, einem guten Wort oder einem Sonnenuntergang.
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