Aus den Vereinen

Blasmusik, dunkles Bier und Franz Kafka: Mit kulturellen und kulinarischen Höhepunkten gespickt war der Ausflug der Sebastian-Schützen nach Prag (Bild). Abstecher nach Tepl und Marienbad vervollständigten auf der Rückreise das tolle Programm des Verwöhnwochenendes. Bild: qc
Prag aus vielen Perspektiven

Oberbibrach. (qc) Kultur, Kulinarik, Kafka und Kloster Tepl: Diese vier Aspekte dominierten den dreitägigen Ausflug der Sebastian-Schützen nach Prag. Martha und Rudi May, die jahrzehntelang dort gearbeitet haben und jetzt in Oberbibrach wohnen, hatten dafür zusammen mit Vorsitzendem Gerhard Thurn ein dicht gedrängtes, anspruchsvolles Programm zusammengestellt.

Nach der problemlosen Anreise gab es eine Überraschung: Da tags darauf wegen des Marathonlaufs die Hauptstraßen komplett gesperrt wurden, wurde die Stadtrundfahrt noch am Freitagabend vor dem Einchecken ins Hotel veranstaltet. Die Fremdenführerinnen Ivana und Ludmilla stellten den 40 Teilnehmern dabei im "Kurzdurchlauf" die 1,3-Millionen-Metropole vor. Zurück im Hotel erlebten die Schützen den ersten von vielen kulinarischen Höhepunkten der Reise: ein böhmisches Drei-Gänge-Menü.

Der Samstag begann mit der Besichtigung des Hradschin mit Veitsdom, Kloster Strahov, Residenz und "Goldenem Gässchen". Es waren so viele Touristen aus aller Welt da, dazu zahlreiche Einheimische, dass viele aus der Schützen-Gruppe beinahe Platzangst bekamen.

Zurück am Ufer der Moldau wartete bereits ein Schiff der Touristenflotte und zeigte den Ausflüglern Prag aus einer anderen Perspektive. Nach dem Mittagessen folgte eine "Marathon-Besichtigungstour" zu Fuß über Altstädter Ring, Wenzelsplatz, Synagoge, Pulverturm, Pariser Straße und den Wirkungsorten von Franz Kafka. In der Traditionsgaststätte "U Fleku" waren danach Blasmusik und dunkles Prager Bier geboten.

Am Sonntag zeigte sich der mitreisende Frater Korbinian als profunder Kenner der Geschichte des Prämonstratenserordens, als auf der Rückreise Kloster Tepl besichtigt wurde. Nach dem Mittagessen im Felsenkeller der Brauerei Chodovar in Plan ging es zum Abschluss des Verwöhnwochenendes nach Marienbad.

Andauernder Schnürlregen zwang die Ausflügler dort in die eleganten Cafés, ehe der kulinarische Trip durch die böhmische Küche in einem Geheimtipp-Restaurant endete. Im Bus wurde es noch zünftig, als Gerhard Thurn seine "Steirische" auspackte.
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