Aus den Vereinen

Alle Hände voll zu tun hatten die Verantwortlichen des Obst- und Gartenbauvereins, um aus den insgesamt 190 Obstgehölzen und Beerensträuchern die Ware für den einzelnen Besteller herzurichten. Über 50 Aufträge waren abzuarbeiten. Bild: jhö
Logistische Meisterleistung

Speinshart. (jhö) Rechtzeitig zu Beginn der Gartensaison können die Gartenfreunde mit dem Spaten ans Werk gehen und neue Pflanzlöcher graben: Der Obst- und Gartenbauverein hat die bestellten Obstbäume, Beerensträucher und Weinstöcke ausgeliefert. Die Aktion war für den Verein ein toller Erfolg.

Vorausgegangen war eine Obstschau im Oktober, bei der die Obstliebhaber verschiedene Sorten, die in unserer Gegend gut gedeihen, begutachten und deren Früchte verkosten konnten. So war der riesige Andrang von über 50 Bestellern leicht zu erklären.

Eine logistische Meisterleistung vollbrachten die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins, um die zahlreichen Bestellungen anzunehmen, nach der Lieferung zu sortieren und die Ware für die Abnehmer zusammenzustellen. Alle Pflanzen wurden transportfähig verpackt. Trotzdem war viel fachliche Beratung nötig, damit die richtige Baumgröße - abhängig von Platzangebot, Lage und Bodengüte - gefunden wurde.

Besonders wichtig ist dem Verein, dass es sich um Obstbäume und Sträucher aus anerkannten Baumschulen handelt, die unter unseren klimatischen Bedingungen gezogen und veredelt worden sind und somit eine gute Frosthärte besitzen. Weit über 100 Apfel-, Birnen-, Zwetschgen-, Mirabellen-, Quitten-, Kirsch-, und Walnussbäume, außerdem etliche Johannis-, Stachel-, Brombeer- und Schwarzbeersträucher bereichern künftig die Gärten der umliegenden Dörfer. Auch lange in Vergessenheit geratene Wildobstarten sind wieder gefragt. Und schließlich finden robuste Weinstöcke, die zu einem späteren Zeitpunkt direkt von der Rebschule geliefert werden, immer mehr Liebhaber.

Vorsitzender Josef Höllerl gab den über 50 Hobbygartlern zahlreiche Tipps zu Pflanzung, Schnitt und Schutz vor Frostschäden mit auf den Weg. Den noch etwas unsicheren Obstbauern wurde der fachgerechte Pflanzschnitt gezeigt. Für die weitere Unterstützung der Baumpflege werden jeweils im Frühjahr ein Schnittkurs und heuer im April ein Veredelungskurs angeboten. Im Herbst steht für die Verwertung der Äpfel, Birnen oder Quitten als Saft die Mostanlage in Haselbrunn zur Verfügung.

Karateka tragen neue Farbe

Eschenbach. (msh) Nachdem die Karate-Abteilung des SCE den Ostercup für Kinder und Jugendliche abgehalten hatte, gab es für die erwachsenen Mitglieder die Möglichkeit, bei der Gürtelprüfung einen höheren Grad zu erwerben. Insgesamt stellten sich zwölf Karateka den kritischen Blicken der Trainer um Barbara Urban, Christian Brüchner und Carola Wagner.

In drei Abschnitten mussten die Anwärter ihr Können unter Beweis stellen. Die erste Kategorie war die sogenannte Grundschule, in der einzelne Übungen und Bewegungen trainiert werden. Danach galt es Katas zu laufen, also kombinierte Techniken und Bewegungsabläufe. Die dritte Kategorie war eine Partnerübung, bei der zwei Karateka Abwehr- und Angriffsbewegungen trainieren. Kraft und Präzision der einzelnen Techniken mussten dabei gezeigt werden.

Karate ist nicht nur ein klassischer Kampfsport, sondern zugleich ein Hochleistungssport, der große Anforderungen an die Kondition stellt. Um den Anforderungen gerecht zu werden, hatten einige Teilnehmer mit ihren Trainern fast sechs Monate lang gezielt auf die Gürtelprüfung hingearbeitet. Das zahlte sich aus: Alle zwölf Karateka bestanden die Prüfung.
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