Aus den Vereinen

Das Sägewerk von Mitglied Michael Wolfram (vorne, Mitte, mit Hut) in Thüringen war die erste Station der "Frohsinn"-Fahrt. Unter Leitung von Präsident Erwin Dromann (links, neben Wolfram) und seinem Vize Max Ott (rechts neben Wolfram) ging es danach nach Vierzehnheiligen. Bild: gpa
"Frohsinn" auf Sommertour

Eschenbach. (gpa) Interessante Ziele bot die Sommer-Ausflugsfahrt der Gesellschaft "Frohsinn". Das erste war das große Sägewerk des langjährigen Mitglieds Michael Wolfram in Meuselbach-Schwarzmühle in Thüringen, das andere die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen in Franken. Auf Einladung von Wolfram kam die Fahrt auch zustande, bei der Vorsitzender Erwin Dromann wie immer mit einem voll besetzten Bus auf Reisen ging.

Herrlicher Sonnenschein begleitete die Anreise nach Meuselbach, wo der Firmenchef die Besucher schon erwartete. Aufgeteilt in zwei Gruppen besichtigten sie das hochmoderne Sägewerk, das Michael Wolfram 1993 erworben hat. In dem Betrieb seien 35 Arbeiter beschäftigt und würden jährlich etwa 85 000 Festmeter Holz geschnitten, teilte er mit. Der Inhaber erklärte den kompletten Arbeitsablauf von der Anfuhr der Stämme bis zum Verladen der Bretter, die auch in die Oberpfalz und weitere Teile Bayerns geliefert werden. Unterdessen hatten seine Mitarbeiter für die "Frohsinnler" Original Thüringer Bratwürste auf dem Grill aufgelegt sowie Bier und weitere Getränke in dem vorbei fließenden Bach kalt gestellt. Nach dem Imbiss bedankte sich Erwin Dromann bei Firmenchef Michael Wolfram und überreichte ein kleines Dankeschön. Zudem stimmten alle zu Ehren von Michael Wolfram die "Thüringer Strophe" des "Frohsinn"-Liedes an.

In Vierzehnheiligen zog die Pracht der nach Plänen von Balthasar Neumann erbauten Barock-Basilika die Ausflügler in ihren Bann. Erst vor einigen Jahren war die Wallfahrtskirche renoviert worden, deren Besonderheit ein Altar ist, der mitten im Gotteshaus steht und dem Andenken der 14 heiligen Nothelfer geweiht ist. Nach der Besichtigung ging es in eines der Wallfahrerlokale, wo die "Frohsinnler" bei Kaffee, Kuchen oder einer Brotzeit die Fahrt Revue passieren ließen: "A schöina Doch is wieda gwen."
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