Aus den Vereinen

Viele schöne Impressionen gewannen die Teilnehmer an der sehr aufschlussreichen dreitägigen Fahrt des VdK-Ortsverbands in die Lausitz. Unter anderem wurden Bautzen, Görlitz, das Zittauer Gebirge und der Landschaftspark in Bad Muskau besucht. Bild: lgc
Felsen, Fürst Pückler und ein Fest

Kirchenthumbach. (lgc) Die Reise des VdK-Ortsverbands war ihr Geld wert: Drei Tage lang erforschten die Teilnehmer die Lausitz im Osten der Bundesrepublik - für viele eine unbekannte Gegend, für andere Ort ihrer Jugendzeit, bis sie ihre angestammte Heimat in den Wirren des Zweiten Weltkrieges verlassen mussten.

Die von Ortsvorsitzendem Walter Biersack und Inge Fröhlich organisierte Fahrt führte zunächst nach Bautzen. Dank eines äußerst versierten Fremdenführers, der die Gruppe an allen Tagen begleitete, lebte die 1000-jährige Stadtgeschichte wieder auf. Die von Baudenkmälern durchzogene Altstadt beeindruckte ebenso wie die Berichte über das Miteinander von Deutschen und Sorben.

Auch der nächste Tag war nicht weniger eindrucksvoll. Ziel war Görlitz, das seine Besucher mit einer sehenswerten Altstadt und architektonischen Reichtümern in seinen Bann zog. Anschließend ging es in das Zittauer Gebirge, das kleinste Mittelgebirge Deutschlands, mit seinen imposanten Felsformationen. In einer historischen Schmalspurbahn fuhren die Oberpfälzer von Oybin nach Zittau. Den Abschluss bildete der Besuch des Altstadtfestes in Görlitz, das grenzüberschreitend auch im unmittelbar benachbarten Polen gefeiert wird.

Der Lebensgeschichte von Fürst Pückler widmete sich die Gruppe am letzten Tag der Fahrt. Der berühmte riesige Landschaftspark in Bad Muskau war sein Lebenswerk und zählt nun zum Weltkulturerbe. Im Raum Weißwasser, der vom Braunkohle-Tagebergbau dominiert wird, wurde nochmals ein Halt eingelegt. Großen Eindruck hinterließen dort die gigantischen Schaufelbagger.
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