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Gespickt mit Evergreens und Hits ist die Operette "Maske in Blau". Bei der Aufführung auf der Luisenburg schwelgten Mitglieder und Freunde des Katholischen Frauenbundes in den Csárdás- und Tangoklängen - und genossen die unterhaltsame Inszenierung der Operettenbühne Wien. Bild: rn
Melodien verzaubern

Eschenbach. (rn) Ein musikalisches Märchen für Erwachsene erlebten die Operettenfreunde des Katholischen Frauenbundes am Sonntag auf der Naturbühne Luisenburg: Fred Raymonds Erfolgs-Operette "Maske in Blau" in einer märchenhaften Darbietung der Operettenbühne Wien.

Das Geschehen vor italienischer und lateinamerikanischer Kulisse, an dem auch eine temperamentvolle Ungarin beteiligt war, garantierte einen Melodienzauber, gespickt mit Evergreens. Csárdás-Klänge gingen über in südamerikanische Rhythmen: Die musikalische Reise führte von der Puszta über San Remo an den Rio Negro, wo die Juliska aus Budapest zur begeisterten Samba-Tänzerin mutierte. Das furiose "Sassa-Sassa"-Finale erinnerte an die Mainzer Hofsänger, die durch diesen Raymonds-Hit bekannt wurden. Nach diesem musikalischen Hochgenuss blicken die Eschenbacher Operettenfreunde bereits mit einer gewissen Spannung auf die Spielzeit 2016. Dann kommt der "Bettelstudent" von Carl Millöcker auf die Luisenburg.
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