Aus der Geschichte

Die Dreifaltigkeitskapelle ist die Namensgeberin für den Stadtteil "Dreifaltigkeit" und im Besitz der Stadt Oberviechtach. Laut Bericht des Kreisheimatpflegers befasste sich der in Oberviechtach gebürtige Pfarrer Konrad Schießl im Jahre 1977 bei der Erstellung des Büchleins "Die Pfarrei Oberviechtach" mit dieser Kapelle. Daher wissen wir, dass im Jahr 1854 der Oberviechtacher Landarzt Wolfgang Ebner zu einer Patientin in einem Dorf in der Nähe Amberg gerufen wurde zur Geburt des 10. Kindes. Man wusste, dass sich Mutter und Kind in höchster Gefahr befinden. Auf dem Hinweg zur Wöchnerin betete der Landarzt inständig um Kraft, dass es ihm gelinge, Mutter und Kind am Leben zu erhalten. Er versprach im Gelübde, dass er, wenn es ihm gelinge, Mutter und Kind am Leben zu erhalten, die verfallene Kapelle zu Ehren der Heiligsten Dreifaltigkeit bei Oberviechtach auf seine Kosten wieder aufrichten lasse. Nachdem die Geburt glücklich verlaufen war, löste Wolfgang Ebner sein Versprechen zum Wiederaufbau dieser verfallenen Feldkapelle ein. Seitdem war der Name "Ebner-Kapelle" geläufig. Der direkte Ursprung mit dem verfallenen Vorgängerbau, so Konrad Schießl, bleibt aber im Dunklen. (bgl)
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