Aus der Geschichte der Wallfahrtskirche auf dem Ulrichsberg - Fest am Sonntag - ...
Schmuckkästchen lockt die Gläubigen

Die Wallfahrtskirche auf dem Ulrichsberg steht am Sonntag im Mittelpunkt des Fests. Bild: tu
Mit zu den beschaulichsten Fleckchen in der Großgemeinde gehört der Ulrichsberg, der von der gleichnamigen Wallfahrtskirche gekrönt wird. Am Sonntag, 5. Juli, steht die Waldidylle zwischen Burkhardsrieth und Pfrentsch wieder im Mittelpunkt des religiösen Geschehens im Grenzland, wenn das Ulrichsbergfest begangen wird.

Der Ursprung dieses Gotteshauses ist nicht sicher festzustellen. Wahrscheinlich entstand es aus einer kleinen Waldkapelle oder Waldkirche, die in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtet worden war. Über dem Eingang der heutigen Kirche steht die Jahreszahl 1689. Damals ließ der pfalzneuburgische Pfleger in Weiden und Gutsbesitzer in Pfrentsch, Franz Ferdinand Freiherr von Rummel, die Kirche bauen.

Von 1957 bis 1961 gab es eine umfassende Innen- und Aussenrenovierung. Als Träger für dieses ehrgeizige Unternehmen wurde 1958 der Ulrichsverein gegründet, der gegenwärtig rund 200 Mitglieder zählt. Pfarrer Wolfgang Hastler, der von 1965 bis 2005 in der Expositur tätig war, war die Erhaltung der Wallfahrtsstätte von Anfang an ein Herzensanliegen. Unter seiner Regie wurde die Kirche von 1979 bis 1982 sowie 2003 und 2004 generalsaniert und zu einem Schmuckkästchen umgewandelt.

Am Sonntag sind die Gläubigen zur Mitfeier des Ulrichsfestes eingeladen. Die Messe beginnt um 9.30 Uhr. Ein Frühschoppen auf dem Bergplateau folgt. Ab 11.30 Uhr bietet die Feuerwehr Burkhardsrieth zum Mittagstisch Rollbraten mit Kartoffelsalat an. Um 13.30 Uhr ist Dankandacht, ehe der Startschuss für das weltliche Bergfest mit den Werkstattmusikanten aus Eslarn fällt. Die Katholische Landjugendbewegung ist für Kinderbelustigungen zuständig.
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