Aus der Spielstraße nie Vorfahrt

Wer aus der Spielstraße fährt, muss warten. Die Verkehrsteilnehmer auf der Staatsstraße sowie der Weidener Straße sind vorfahrtsberechtigt. Bild: Völkl

"Man hat sich schon gegenseitig den Vogel gezeigt", so Marktrat Vitus Bauer. Er brachte in der Sitzung die anscheinend etlichen Bürgern unklare Verkehrsregelung am Marktplatz zur Sprache.

Wernberg-Köblitz. (cv) Über Marktplatz und Jahnstraße zieht sich eine verkehrsberuhigte Zone, auch Spielstraße genannt. Wer aus ihr in die Staatsstraße einfährt, registriert oft nicht, dass das aus der Weidener Straße kommende "Gegenüber" beim Linksabbiegen Vorfahrt hat.

Um endgültig Klarheit zu schaffen, wurde von Bürgermeister Georg Butz kurzerhand eine Verkehrsschau mit der Polizei anberaumt. Ergebnis: Wer aus der "Spielstraße" kommt und in die Staatsstraße einfahren will, muss jeglichem anderen Verkehr - auf der Staatsstraße und aus der Weidener Straße kommend - die Vorfahrt einräumen. Auch Fußgänger sind bevorrechtigt. Karl Raab, bei der Polizeiinspektion Nabburg für Verkehrsangelegenheiten zuständig, zitiert aus der Straßenverkehrsordnung: "Wer aus dem verkehrsberuhigten Bereich in eine Straße einfährt, hat die erhöhte Sorgfaltspflicht zu beachten. Es besteht hier keine Vorfahrtsregelung, beispielsweise Rechts vor Links. Vielmehr haben alle Verkehrsteilnehmer auf der Straße, in die hineingefahren wird, Vorrang."

In der Marktratssitzung ging es auch noch um die Auflösung der Tourismusgemeinschaft im Naturpark Oberpfälzer Wald, in der die Marktgemeinde Mitglied ist. Diese Werbegemeinschaft hat sich im Lauf der Jahre überholt. "Man ist mit der Werbung über den Tourismusverband Ostbayern besser aufgestellt", so der Bürgermeister. Dem Schritt müssen allerdings die Räte der beteiligten Kommunen zustimmen. Der Marktrat war einhellig dafür, die Tourismusgemeinschaft zum 31. Dezember aufzulösen.

Der Gartenbauverein Saltendorf hat einen Zuschussantrag für einen Aufsitzmäher gestellt. Der Kaufpreis liegt bei 4300 Euro. Markträtin Maria Schlögl plädierte für 3000 Euro, da durch die Pflegearbeit des Vereins die kommunale Kasse entlastet werde. Der Zuschuss wurde genehmigt.

Stichwort: integrativer Kindergarten: In der Kindertagesstätte St. Josef sind drei Kinder mit erhöhtem Betreuungsbedarf untergebracht. Das macht eine Zusatzkraft erforderlich. Das ist bereits bei den entsprechenden Stellen beantragt und mündlich zugesagt.
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