Aus der Statistik - Neuer Betriebshof für drei Landkreise

Die Bayerische Staatsforsten sind eine Anstalt des öffentlichen Rechts, wie es auch der Bayerische Rundfunk ist. 55 Mitarbeiter - durch den Beginn des Ruhestandes etwa 10 weniger als vor einem Jahr - kümmern sich beim Forstbetrieb Flossenbürg um 16 000 Hektar Staatswald, der sich über drei Landkreise von Bärnau im Norden bis in den Raum Oberviechtach und Schönsee im Süden erstreckt. Neben Flossenbürg gibt es noch zwei weitere Anlaufstellen: Förster Josef Weber leitet das Forstrevier Tännesberg/Wildeppenried, während Förster Walter Ostermayer für das Revier Pullenried/Schwarzach zuständig ist.

An der Tillyschanz bei Eslarn ging Anfang September ein Betriebshof für den gesamten Bereich offiziell in Betrieb. Im Neubau am ehemaligen Zollgrenzgebäude ist auch eine Wildkammer nach den aktuellen Hygienevorschriften eingerichtet, welche für Schönsee, Pullenried, Pleystein und Waidhaus gedacht ist. Seit 2005 wurden im Bereich der Staatsforsten Flossenbürg rund 2,5 Millionen Bäumchen, vor allem Buchen und Tannen sowie Douglasien Erlen, Ahorne und Moorbirken gepflanzt. Vorrangig als Bau- oder Brennholz wurden in dieser Zeit 1,5 Millionen Festmeter Holz geerntet. Forstbetriebsleiter Stefan Bösl betont, dass dies nachhaltig erfolgt sei. Der Forstbetrieb hat neben der Vergabe zur Holzernte und der Lieferung von Forstpflanzen auch für eine Million Euro Aufträge an Baufirmen für seine Gebäude erteilt. Fünf Millionen Euro sind in den Unterhalt des 530 Kilometer langen Forstwegenetzes geflossen. Als Gewinn für den Freistaat verbuchten die Flossenbürger 30 Millionen Euro. (ui/ptr)
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