Aus der Versenkung holen

Angelika Huber. Bild: privat

Nach den Beer-Walbrunn-Tagen ist vor den Beer-Walbrunn-Tagen. Davon sind der evangelische Pfarrer Martin Valeske aus Kohlberg und seine Mitstreiter überzeugt.

Bei einer Nachbesprechung der Konzertreihe zu Ehren des Kohlberger Komponisten Anton Beer-Walbrunn wurden bereits Pläne für das kommende Jahr geschmiedet. Pfarrer Martin Valeske dankte allen Beteiligten für die Hilfe bei der Organisation allen voran Petra Vorsatz vom Kulturamt der Stadt Weiden sowie Astrid Karl und Irmgard Betz für die Kooperation und finanzielle Unterstützung durch die Weidener Max-Reger-Tage. "Die Konzerte haben ein großes und sehr positives öffentliches Echo hervorgerufen", bilanzierte Valeske. "Beer-Walbrunn hat das Münchner Musikleben in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts maßgeblich mitgeprägt. Seine Werke sind dann aber in Vergessenheit geraten. Es ist an der Zeit, die Musik des oberpfälzischen Meisters wieder aus der Versenkung hervorzuholen."

Shakespeare-Sonette

Dieser Ansicht sind auch Geiger Gerhard Urban und dessen Ehefrau, die Sängerin Angelika Huber. Beide haben im Oktober mit einem Konzert des Rodin-Quartetts und einem Liederabend dazu beigetragen, Anton Beer-Walbrunn einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Vor allem die Lieder des Komponisten haben es ihnen angetan, speziell die Shakespeare-Sonette, die am 25. April 2015 in Schloss Nymphenburg bei München zu hören sind.

Auch in der Kohlberger Heimat des Komponisten soll seine Musik im kommenden Jahr wieder erklingen. Voraussichtlich am 26. September ist ein Liederabend mit der Sängerin Angelika Huber geplant, bei dem ebenfalls die Shakespeare-Sonette im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus ist eine CD-Produktion mit Liedern des Komponisten angedacht. Zusätzlich will man auf junge Künstler aus der Region zu gehen. Auch ein Förderverein soll gegründet werden, um den Bekanntheitsgrad des Kohlberger Komponisten zu steigern.
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