Aus zwei mach eins

Können die beiden Bürgerversammlungen in Rieden und Vilshofen künftig zusammengelegt werden? Gegen diesen Vorschlag von Bürgermeister Erwin Geitner gab es bei den aktuellen Zusammenkünften keine Einwände.

Geitner informierte bei den Bürgerversammlungen in Rieden und Vilshofen über die Ereignisse im auslaufenden Jahr. Schriftliche Anträge aus der Bevölkerung lagen nicht vor. Stattdessen wurden unterschiedliche Anliegen und Anfragen in Vilshofen und Rieden mündlich vorgebracht. Geitners Vorhaben, die beiden Bürgerversammlungen künftig zu bündeln, soll bereits im kommenden Jahr umgesetzt werden. Dabei soll auch der Termin verlegt werden - vom Jahresende auf Ende April/Anfang Mai.

Dann ging der Gemeindechef zur Tagesordnung über und machte einen ausführlichen Ausflug in die allgemeine Haushalts- und Finanzpolitik der Marktgemeinde (Bericht dazu folgt). Geitner informierte auch über die laufenden Baugebiets-Ausweisungen in Vilshofen (Bahnhofstraße) und Rieden (Ledereracker).

Aktuell wird das Baugebiet Rieden-Ost vom Grundstückseigentümer und Erschließungsträger Singer-Bau mit ersten Immobilien bestückt. Der Markt Rieden hat inzwischen auch das letzte freie Grundstück im Baugebiet Im Lehel verkauft. Um den Bedarf zu decken und neue Bürger, vor allem Familien, in die Gemeinde zu holen, müsse man entsprechende Ansiedlungsangebote schaffen.

Geitner dankte den Helfern vor Ort, die seit ihrer Indienststellung im Juni 2011 insgesamt schon 430 Einsätze hatten. Er würdigte auch die Sammler der Krieger- und Soldatenkameradschaft, die bei der Kriegsgräbersammlung heuer 710 Euro zusammen bekommen haben. Franz Fuchs gab diesen Dank an die vielen Spender weiter, die diese Aktion gerne unterstützen.

Anfragen der Bürger galten in Vilshofen insbesondere dem neuen Ortsplatz und dem Rechtlerwald Hammerberg. Der Sprecher der Rechtler, Alexander Patt, drückte in einem umfassenden Vortrag seinen Unmut über das Vorgehen und die laufenden Prüfungen aus. Bürgermeister Geitner bot den Betroffenen nochmals an, die Angelegenheit gerichtlich prüfen zu lassen, da offensichtlich unterschiedliche Rechtsauslegungen vorherrschen.

Erhard Richthammer erkundigte sich nach neuen Ortsprospekten und Ansichtskarten. Geitner informierte, dass man sich bei der Neuauflage aus dem Bilder-Material für den Marktkalender bedient habe. Örtliche Hobbyfotografen hätten für das erstmals aufgelegte Werk zahlreiche schöne Motive aus der Marktgemeinde geliefert. Man sei bereits dabei, aus diesem Fundus neue Ansichtskarten zu machen. Hildegard Richthammer schlug vor, für den Friedhof Beförderungskarren zu beschaffen, die die Gräberpflege erleichtern. Vorstellbar wären ein paar Wägen, die mit Münzen gelöst werden könnten.
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