Ausbau erhöht die Sicherheit

Es geht in erster Linie um die Sicherheit der Schüler. Deshalb war dem Auerbacher Stadtrat am Mittwochabend die Sanierung der Michelfelder Straße eine längere Diskussion wert. Zumal es einige Änderungen an der bisherigen Planung gab.

Bereits im September hatte sich das Gremium mit diesem Thema beschäftigt. Andreas Singer vom Ingenieurbüro Baur Consult aus Pegnitz stellte nun die Modifizierung vor. Geplant war nach seinen Worten, auf Höhe des Klosters einen Gehweg zu errichten, um hier die Schulwegsicherheit zu erhöhen (angrenzend an die Wiese vor der Realschule). Dies sei aufgrund eines Einspruchs noch mal überprüft worden.

Dieter Hauser vom Staatlichen Bauamt habe sich die Gegebenheiten vor Ort angeschaut und sei ebenso zu dem Schluss gekommen, dass der Geh- und Radweg auf der Gegenseite die Sicherheit der Schüler gewährleiste. Ein neuer Bürgersteig sei nicht zwingend notwendig, was auch die Förderfähigkeit der Maßnahme nicht gefährde.

Haltebucht wird breiter

"Wesentlich wichtiger" erscheint den Baufachleuten eine Absturzsicherung bei der Holzbrücke, die in Richtung B 85 führt. Auch einen Straßenentwässerungskanal haben sie in die Planung eingearbeitet. Ein Knackpunkt sei die Erweiterung der Bushaltestelle unterhalb der Realschule. Hier ist Grunderwerb notwendig, damit eine Haltebucht mit drei Metern Breite entstehen kann, wo bisher nur 2,5 Meter zur Verfügung stehen. Die Kosten dafür erhöhen sich entsprechend um rund 25 000 auf 1,241 Millionen Euro.

Die Fraktionen zeigten sich weitgehend überzeugt von den geänderten Plänen. Dr. Edmund Goß von der SPD wies dennoch darauf hin, dass der weitere Gehweg seinen Sinn gehabt hätte, weil durchaus viele Schüler ihre Mittagspause nutzten, um auf der "gefährlichen Seite" zu den dort liegenden Supermärkten zu laufen. Er hoffte, dass der Klosterweg stärker genutzt wird, wobei dieser mit seiner scharfen Kurve auch nicht zu unterschätzen sei. Goß fragte ferner an, ob bei einer veranschlagten Bauzeit von drei bis fünf Monaten mit einer Vollsperrung zu rechnen sei. "Was ist mit der Zufahrt zum Rosenhof und wie wird die Zufahrt zum SC-Sportgelände sein - dort findet in diesem Zeitraum das 60-jährige Bestehen des Vereins statt?", warf er ein.

Zufahrten sicherstellen

Laut Singer wird es eine Vorgabe an die Baufirmen bei der Ausschreibung geben, verkehrstechnische Lösungen mit einzuarbeiten, um einen reibungslosen Ablauf während der Bauphasen zu ermöglichen. "Die Zufahrten müssen gewährleistet sein, der Anliegerverkehr über Provisorien geleitet werden. Aber Behinderungen sind natürlich einzuplanen."

Auch das Fest des SC sei gegebenenfalls schon in den Ausschreibungskriterien mit vorzusehen.
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