Ausbau soll noch im Juli beendet sein - Barrierefreie Querungshilfe vor der Kreuzung mit der ...
Neue Speinsharter Straße nimmt Gestalt an

Der Stadtrat vor Ort: In der Speinsharter Straße machte sich das Gremium ein Bild von den Ausbauarbeiten. Das Pflastern der Fahrbahnbegrenzung hat eine Spezialfirma aus dem Bayerischen Wald übernommen. Die kleine Grünanlage im Einmündungsbereich zur Pressather Straße wird durch den Bau eines Fußgängerüberwegs deutlich beschnitten. Bild: rn
Zügig voran geht die "Instandsetzung der Ortsdurchfahrt mit Engstellenbeseitigung" im Bereich der Speinsharter Straße. Bauoberrat Gerhard Kederer vom zuständigen Bauamt Amberg-Sulzbach nannte das Projekt bei einer Baustellenbesichtigung des Stadtrats "ein Musterbeispiel für Zusammenarbeit von Kommune und Freistaat".

Kederer stellte dem Gremium den Baufortschritt zwischen Pressather Straße und der Einmündung in den Sommerleitenweg und die Kalvarienberg-Siedlung vor. Die wesentlichen Ausbauleistungen seien die Verbreiterung der Fahrbahn im Engstellenbereich von 5,50 auf 6,50 Meter und die Anlage eines 1,50 Meter breiten Gehwegs mit Betonpflaster.

Deutlich erkennbar ist bereits die barrierefreie Querungshilfe an der Kreuzung von Pressather und Speinsharter Straße. Da sich dafür in Zeiten der Planung besonders Stadtrat Hans Bscherer stark gemacht hatte, hatten seine Kollegen schnell einen Namensvorschlag parat: "Hans-Bscherer-Gedächtnisweg".

Beim Gang durch die 250 Meter lange Baustelle sprach Bauoberrat Gerhard Kederer von einem "verkehrsgerechten Ausbau" der Staatsstraße 2168. Dieser verursacht Gesamtkosten von 385 000 Euro. Der kommunale Anteil wird bei etwa 100 000 Euro für den Straßenbau und bei zirka 15 000 Euro für den Gehweg liegen. Für den Bereich vor der Mauer an der Nordseite der Straße kündigte Kederer nur ein Schrammbord an.

Erfreut zeigte er sich über die Auftragsvergabe an eine heimische Baufirma. Deren Vertreter Stephan Prösl gab einen gerafften Überblick über die bisher erfolgten Arbeiten: Abfräsen der Fahrbahndecke, Abtragen des schmalen Gehwegs, Kabelarbeiten, Setzen von Schächten und Erneuern von Wasserschiebern. Die Baggerarbeiten an der Einmündung in den Sommerleitenweg begründete er mit einem "nicht tragfähigen Untergrund".

Bürgermeister Peter Lehr bedankte sich bei Gerhard Kederer für die gute Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt, bei den Eigentümern der angrenzenden Grundstücke für den Verkauf eines Wohnhauses und das Abtreten von Flächen für den neuen Gehweg sowie bei allen Anliegern für die Akzeptanz der Bauarbeiten. Diese sollen laut Gerhard Kederer noch im Juli abgeschlossen sein.
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