Ausgezeichnete Genossen

Der neue Vorsitzende war selbst unter den Geehrten: Für ihre langjährige Mitgliedschaft bekamen (Zweiter bis Fünfter von rechts) Thomas Ott, Margot Brosch, Helmut Liers und Fritz Betzl Dankesurkunden aus den Händen von Bürgermeister Peter Lehr (rechts) und Bundestagsabgeordnetem Uli Grötsch (links). Liers Verdienste wurden zusätzlich mit der Willy-Brandt-Medaille gewürdigt. Bild: rn

Mit "schwerem Gepäck" reiste Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch zur Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsverbands an: Für seine Verdienste um Ortsverein und Partei zeichnete er Helmut Liers mit der Willy-Brandt-Medaille aus.

Gemeinsam mit dem neuen Vorsitzenden Thomas Ott, dessen Vorgänger Andreas Karl und Bürgermeister Peter Lehr ehrte Grötsch außerdem vier Genossen für langjährige Mitgliedschaft: Thomas Ott (15 Jahre), Margot Brosch (25 Jahre), Helmut Liers (30 Jahre) und Fritz Betzl (40 Jahre).

In seinem Grußwort bedauerte der Bundestagsabgeordnete den Wegzug des bisherigen Ortsvorsitzenden Andreas Karl. "Es ist ein Jammer, dass er weg ist", beschrieb er den damit verbundenen Verlust für den Ortsverein und brachte seine Hoffnung auf Karls berufliche Rückkehr zum Ausdruck.

Der örtlichen SPD bescheinigte Grötsch gute sozialdemokratische Politik. Es sei daher kein Wunder, dass diese heuer "trotz vieler Stürme ein Wahlergebnis wie noch nie erzielte". Mit Freude vernahmen die Genossen seine Zusicherung, dass er im Verkehrsausschuss des Bundestags in Sachen Lärmschutz an der B 470 "noch dran" sei. Er hoffe auf eine positive Entscheidung.

Nicht einverstanden zeigte sich der Abgeordnete mit den Auswirkungen der Finanzpolitik des Bundes auf Personal- und Investitionsbedarf. Bei den aktuellen Lohnverhandlungen mit den US-Streitkräften hielt er es für erforderlich, dem Partner zu vermitteln, "dass wir nicht in den USA sind und es hier Tarifverträge gibt".

In Sachen Fracking kündigte Grötsch ein "Regelwerk" an und informierte über Vorbereitungen zum Verbot. Im Streit um die Stromtrassen gab er Ministerpräsident Horst Seehofer den Beinamen "Verunsicherer". Bei den CSU-Abgeordneten in Berlin sei eine zunehmende Distanz zum Vorsitzenden zu beobachten.

Eindeutig Stellung nahm der Referent zu der zunehmenden Zahl an Flüchtlingen und Asylbewerbern: "Aus solchen Herausforderungen müssen wir für die Region etwas machen." Er sah in ihnen eine Bereicherung für viele Gebiete.
Weitere Beiträge zu den Themen: Eschenbach (13379)Oktober 2014 (9310)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.