Ausnahme für Eigenkompostierer

Im Kreislaufwirtschaftsgesetz ist der Begriff Bioabfall unter Paragraf 3 Absatz 7 definiert. Demnach handelt es sich um biologisch abbaubare pflanzliche, tierische oder aus Pilzmaterialien bestehende Garten- und Parkabfälle sowie Nahrungs- und Küchenabfälle aus Haushalten.

Das 2012 in Kraft getretene Kreislaufwirtschaftsgesetz sieht vor, dass Bioabfälle "spätestens ab dem 1. Januar 2015 getrennt zu sammeln" sind. Dies bedeutet: Die Deutschen dürfen unter anderem Obst- und Gemüsereste nicht mehr im Restmüll entsorgen. Eine Ausnahme gilt für alle, die ihren Müll im eigenen Garten kompostieren.

Laut der Abfallbilanz 2013 des Bayerischen Landesamt für Umwelt gibt es in Bayern 16 Landkreise oder kreisfreie Städte, die keine Erfassung von Abfällen aus Biotonnen haben. Darunter sind unter anderem die Landkreise Neustadt, Tirschenreuth und Schwandorf. 78 der 96 bayerischen Gebietskörperschaften haben ein Holsystem (Biotonne). (rti)
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